13.12.2009: Würdiger Jahresabschluß mit Dirk
Essen-Kupferdreh - Umrundung des Baldeneysees - Essen-Kupferdreh (22,6km, Ø 16,4km/h)

Warum ists Mitte Dezember eigentlich noch grün...?Nach wochenlangem eklig-pissigen Novemberwetter (Winter im Ruhrpott...) ließ sich der Tag geradezu sensationell sonnig an. Folgerichtig mein erster Gedanke: Fahrradfahren! Und weil ich ja weiß, daß sich der gute Dirk aus Essen immer freut, wenn ich ihn auf eine Runde mitnehme, machten wir gleich alles am Telefon klar - Frauchen vorn ins Auto gepackt, das Rad hinten, und dann ab nach Essen!
Während die Damen in der wohligwarmen Stube blieben, starteten Dirk und ich bei zwei, drei Grad in Richtung Ruhr. Alles kein Problem mit der entsprechenden Anzahl Kleidungslagen; nur an den Füßen wurde es mir nach ein paar Kilometern ziemlich frisch. Überraschenderweise waren ziemlich viele Radler und Jogger am Baldeneysee unterwegs, die hatten bei diesem herrlichen Sonnenschein wohl auch alle nochmal Lust auf frische Luft.
Wir folgten dem Radweg links der Ruhr ("linksruhrisch"?) bis zum imposanten Wehr am westlichen Ende des Sees, das wir dann überquerten und auf der anderen Seeseite wieder zurückfuhren. Während es sich in der Sonne ziemlich angenehm radeln ließ, wurde es an schattigen Stellen schon heftig frisch, und da die Sonne recht bald zu sinken begann, sahen wir zu, daß wir fix wieder zu unseren Frauen kamen. Nach Kaffee und leckeren Keksen brachte ich Auto, Frauchen und Rad wieder heim.
Mit dieser ziemlich kühlen, aber sehr angenehmen Runde kann ich die (erstaunlich lange) Saison 2009 nun guten Gewissens als beendet betrachten - nach reichlich 1.600 Kilometern auf dem Rad beginnen jetzt, ganz ohne Hatz und Streß, ein paar ruhigere Wochen.

Warum ists Mitte Dezember eigentlich noch grün...?Nach wochenlangem eklig-pissigen Novemberwetter (Winter im Ruhrpott...) ließ sich der Tag geradezu sensationell sonnig an. Folgerichtig mein erster Gedanke: Fahrradfahren! Und weil ich ja weiß, daß sich der gute Dirk aus Essen immer freut, wenn ich ihn auf eine Runde mitnehme, machten wir gleich alles am Telefon klar - Frauchen vorn ins Auto gepackt, das Rad hinten, und dann ab nach Essen!
Während die Damen in der wohligwarmen Stube blieben, starteten Dirk und ich bei zwei, drei Grad in Richtung Ruhr. Alles kein Problem mit der entsprechenden Anzahl Kleidungslagen; nur an den Füßen wurde es mir nach ein paar Kilometern ziemlich frisch. Überraschenderweise waren ziemlich viele Radler und Jogger am Baldeneysee unterwegs, die hatten bei diesem herrlichen Sonnenschein wohl auch alle nochmal Lust auf frische Luft.
Wir folgten dem Radweg links der Ruhr ("linksruhrisch"?) bis zum imposanten Wehr am westlichen Ende des Sees, das wir dann überquerten und auf der anderen Seeseite wieder zurückfuhren. Während es sich in der Sonne ziemlich angenehm radeln ließ, wurde es an schattigen Stellen schon heftig frisch, und da die Sonne recht bald zu sinken begann, sahen wir zu, daß wir fix wieder zu unseren Frauen kamen. Nach Kaffee und leckeren Keksen brachte ich Auto, Frauchen und Rad wieder heim.
Mit dieser ziemlich kühlen, aber sehr angenehmen Runde kann ich die (erstaunlich lange) Saison 2009 nun guten Gewissens als beendet betrachten - nach reichlich 1.600 Kilometern auf dem Rad beginnen jetzt, ganz ohne Hatz und Streß, ein paar ruhigere Wochen.
20.11.2009: Here comes the sun
Bochum-Langendreer - Witten-Zentrum - Hohenstein - Witten-Heven - Kemnader See - BO-Langendreer (32,1km, Ø 23,3km/h)
Ich wollte schon immer mal in den Sonnenaufgang radeln, nur ist das mit dem Frühaufstehen immer so doof. Diesmal war ich aber eh zeitig auf den Beinen und beschloß, den Morgen auf dem Hohenstein zu begrüßen. Gesagt, getan - und gleich noch eine Runde um den Kemnader See drangehängt. Der Rest waren wunderschöne Momente, gewürzt mit Ruhrpott-Romantik: Wo sonst passen das strahlend erwachende Klärchen und eine Autobahn zur Rush-Hour so gut zusammen?
Hier ein paar Impressionen...draufklicken und dann mit den Cursor-Tasten durchnavigieren!
Achso: Here comes the sun. Und hier. Hier und hier auch. Und hier mal anders.
Ich wollte schon immer mal in den Sonnenaufgang radeln, nur ist das mit dem Frühaufstehen immer so doof. Diesmal war ich aber eh zeitig auf den Beinen und beschloß, den Morgen auf dem Hohenstein zu begrüßen. Gesagt, getan - und gleich noch eine Runde um den Kemnader See drangehängt. Der Rest waren wunderschöne Momente, gewürzt mit Ruhrpott-Romantik: Wo sonst passen das strahlend erwachende Klärchen und eine Autobahn zur Rush-Hour so gut zusammen?
Hier ein paar Impressionen...draufklicken und dann mit den Cursor-Tasten durchnavigieren!
Achso: Here comes the sun. Und hier. Hier und hier auch. Und hier mal anders.
08.11.2009: Sprockhövel reloaded
Bochum-Langendreer - Witten - Hiddinghausen - Haßlinghausen - Sprockhövel - Hattingen - Kemnader See - BO-Langendreer (57,5km, Ø 24,6km/h)

Rathaus WittenExakt einen Monat nach meiner ersten Tour nach Sprockhövel nahm ich die Runde erneut unter die Räder. Es war vormittags zwar noch knackig kalt, aber wenn sich die Sonne schon so für einen schönen Tag abrackert, muß man doch einfach raus.
Im Gegensatz zur Oktober-Tour plagte mich dieses Mal nicht der Hunger, und so konnte ich einmal richtig die Strecke genießen. Wenn man zum Beispiel auf dem Weg aus Witten hinauf nach Bommerholz einen Blick zurück riskiert, sieht man unter anderem das Berger-Denkmal auf dem Gegenhang in der Sonne leuchten, und ein Stück weiter im Osten erahnt man den Kirchturm von Wetter im Dunst des Ruhrtals.

Links unten: Das RuhrtalSpäter erreichte ich dann wieder die zum Radweg umfunktionierte ehemalige Kohlebahn Wuppertal-WichlinghausenHattingen, der ich (wieder durch den Schulenbergtunnel hindurch) bis nach Hattingen folgte. Als echte Kälte- und Feuchtigkeitsfallen erwiesen sich die Stellen, an denen die Bahntrasse regelrecht ins Gelände eingeschnitten wurde. In Verbindung mit dem überall liegenden Laub ergibt das ein ziemlich feucht-glitschiges Geläuf - Obacht bei Ausweichmanövern!
Ab Hattingen spulte ich dann nur noch den (aufgrund des Sonnenscheins rappelvollen) Ruhrtalradweg bis zum Kemander See ab und bog dort in Richtung warme Dusche ab.

Rathaus WittenExakt einen Monat nach meiner ersten Tour nach Sprockhövel nahm ich die Runde erneut unter die Räder. Es war vormittags zwar noch knackig kalt, aber wenn sich die Sonne schon so für einen schönen Tag abrackert, muß man doch einfach raus.
Im Gegensatz zur Oktober-Tour plagte mich dieses Mal nicht der Hunger, und so konnte ich einmal richtig die Strecke genießen. Wenn man zum Beispiel auf dem Weg aus Witten hinauf nach Bommerholz einen Blick zurück riskiert, sieht man unter anderem das Berger-Denkmal auf dem Gegenhang in der Sonne leuchten, und ein Stück weiter im Osten erahnt man den Kirchturm von Wetter im Dunst des Ruhrtals.

Links unten: Das RuhrtalSpäter erreichte ich dann wieder die zum Radweg umfunktionierte ehemalige Kohlebahn Wuppertal-WichlinghausenHattingen, der ich (wieder durch den Schulenbergtunnel hindurch) bis nach Hattingen folgte. Als echte Kälte- und Feuchtigkeitsfallen erwiesen sich die Stellen, an denen die Bahntrasse regelrecht ins Gelände eingeschnitten wurde. In Verbindung mit dem überall liegenden Laub ergibt das ein ziemlich feucht-glitschiges Geläuf - Obacht bei Ausweichmanövern!
Ab Hattingen spulte ich dann nur noch den (aufgrund des Sonnenscheins rappelvollen) Ruhrtalradweg bis zum Kemander See ab und bog dort in Richtung warme Dusche ab.
06.11.2009: Tausendfünfhundert
Bochum-Langendreer - Witten-Zentrum - Witten-Heven - BO-Langendreer (18,4km, Ø 26,2km/h)

Regen plus Sonne ergibt...? :)Genau zehn Kilometer fehlten mir noch bis zu meinem Minimalziel von 1.500 Jahreskilometern. Ich hatte zwar für die Saison insgeheim deutlich mehr angepeilt, das scheiterte aber an massivem Zeitmangel.
Naja, wenigstens das Minimalziel wäre erreicht, und eine schöne Runde war es auch. Es ist natürlich nicht mehr Sommer, und mit nichtmal ganz zehn Grad und unterwegs einsetzendem Sprühregen zeigt der November ganz klar, wer die meteorologischen Zügel in der Hand hat. Aber wenn die Straßen halbwegs trocken sind und die Klamotte ihren Dienst ordentlich tut, kann man noch wirklich schön radeln. Einzig das am Straßenrand zu großen Haufen zusammengeschobene Laub streßt ein wenig, macht es die Straße doch noch enger, als sie an manchen Stellen schon ist - manche Autofahrer neigen ja bekanntermaßen dazu, "zu weit links" fahrende Radler zurechtweisen zu müssen...
Mich konnten sie aber alle mal gern haben, ich war glücklich ob des erreichten Jahresziels. Sollten noch Kilometer werden dieses Jahr, kann ich sie nun ganz ohne Leistungsdruck angehen.

Regen plus Sonne ergibt...? :)Genau zehn Kilometer fehlten mir noch bis zu meinem Minimalziel von 1.500 Jahreskilometern. Ich hatte zwar für die Saison insgeheim deutlich mehr angepeilt, das scheiterte aber an massivem Zeitmangel.
Naja, wenigstens das Minimalziel wäre erreicht, und eine schöne Runde war es auch. Es ist natürlich nicht mehr Sommer, und mit nichtmal ganz zehn Grad und unterwegs einsetzendem Sprühregen zeigt der November ganz klar, wer die meteorologischen Zügel in der Hand hat. Aber wenn die Straßen halbwegs trocken sind und die Klamotte ihren Dienst ordentlich tut, kann man noch wirklich schön radeln. Einzig das am Straßenrand zu großen Haufen zusammengeschobene Laub streßt ein wenig, macht es die Straße doch noch enger, als sie an manchen Stellen schon ist - manche Autofahrer neigen ja bekanntermaßen dazu, "zu weit links" fahrende Radler zurechtweisen zu müssen...
Mich konnten sie aber alle mal gern haben, ich war glücklich ob des erreichten Jahresziels. Sollten noch Kilometer werden dieses Jahr, kann ich sie nun ganz ohne Leistungsdruck angehen.
18.10.2009: Runde mit Dirk
Bochum-Langendreer - Witten - Witten-Bommerholz - Sprockhövel - Kemnader See - Witten-Heven - BO-Langendreer (37,2km, Ø 18,8km/h)

Pause in BommerholzDer Dirk aus Essen, mit dem ich inzwischen ja schon einige schöne Touren absolviert habe, fragte bei etwas frischem, aber wunderschönem Radelwetter per Telefon an, ob ich Lust auf ein Ründchen hätte. Schließlich hätte er ja nun sein neues Bike, und das gehörte angemessen eingeweiht!
Er kam vorbei, und wir einigten uns auf die verkürzte Variante der Sprockhövel-Runde, die ich anderthalb Wochen zuvor unter die Räder genommen hatte. Verkürzt insofern, daß wir nicht über Hidding- und Haßlinghausen nach Sprockhövel fuhren, sondern schon vor Röllinghof auf der als "EN11" ausgeschilderten Radroute gen Kemnader See stachen. Damit waren wir natürlich ein ganzes Stück schneller wieder im Ruhrtal - die eigentliche Tour "Von Ruhr zu Ruhr" trifft um einiges weiter westlich, nämlich erst in Hattingen, auf selbiges.
Das Wetter spielte - der Jahreszeit entsprechend - bestens mit, und so radelten wir bei etwa zehn Grad und allerschönstem Sonnenschein zurück nachhause. Damit dabei noch ein paar Meter wurden, verlängerten wir die Runde vom Kemnader See aus noch über Heven. Beim leckeren Abendbrot mit den Frauen war die Sonne dann schon weg - perfektes Timing!

Pause in BommerholzDer Dirk aus Essen, mit dem ich inzwischen ja schon einige schöne Touren absolviert habe, fragte bei etwas frischem, aber wunderschönem Radelwetter per Telefon an, ob ich Lust auf ein Ründchen hätte. Schließlich hätte er ja nun sein neues Bike, und das gehörte angemessen eingeweiht!
Er kam vorbei, und wir einigten uns auf die verkürzte Variante der Sprockhövel-Runde, die ich anderthalb Wochen zuvor unter die Räder genommen hatte. Verkürzt insofern, daß wir nicht über Hidding- und Haßlinghausen nach Sprockhövel fuhren, sondern schon vor Röllinghof auf der als "EN11" ausgeschilderten Radroute gen Kemnader See stachen. Damit waren wir natürlich ein ganzes Stück schneller wieder im Ruhrtal - die eigentliche Tour "Von Ruhr zu Ruhr" trifft um einiges weiter westlich, nämlich erst in Hattingen, auf selbiges.
Das Wetter spielte - der Jahreszeit entsprechend - bestens mit, und so radelten wir bei etwa zehn Grad und allerschönstem Sonnenschein zurück nachhause. Damit dabei noch ein paar Meter wurden, verlängerten wir die Runde vom Kemnader See aus noch über Heven. Beim leckeren Abendbrot mit den Frauen war die Sonne dann schon weg - perfektes Timing!
09.10.2009: Feierabendrunde (ohne ++)

Sonniger Herbst am Kemnader SeeBochum-Langendreer - Witten-Crengeldanz - Witten-Heven - Umrundung Kemnader See - BO-Langendreer (25,9km, Ø 25,6km/h)
Herrlichstes Wetter, zwar kühl, aber nicht eine einzige Wolke am Himmel - da gibts nur eins: Ab aufs Rad! Man weiß ja schließlich nicht, ob es dieses Jahr überhaupt nochmal so schön wird...
Da Hunger und Kälte gegen Ende der gestrigen Tour ziemlich doof waren, entschied ich mich für eine kürzere Runde - mit dem Ergebnis, daß sogar noch die Sonne schien, als ich wieder zuhause ankam. Da freut sich das Radlerherz :)
08.10.2009: Feierabendrunde++
Bochum-Langendreer - Witten - Hiddinghausen - Haßlinghausen - Sprockhövel - Hattingen - Kemnader See - BO-Langendreer (57,1km, Ø 22,9km/h)

Bestes Radelwetter!Ich hatte mir irgendwann einmal eine Radwegkarte des Ruhrgebiets gekauft, auf der mich seitdem vor allem eine Route interessierte: Gen Süden nach Sprockhövel (was auf meiner persönlichen Liste der Orte mit den tollsten Namen übrigens ziemlich weit oben steht).
Die in der Karte eingezeichnete Route namens "Von Ruhr zu Ruhr" verläuft ab Witten aus dem Ruhrtal hinaus über Hiddinghausen südwestlich bis nach Schee. Dort biegt die Route dann nach Norden ab, führt über Sprockhövel zurück zur Ruhr nach Hattingen und von dort aus auf dem Ruhrtalradweg bis nach Witten, wo der Ring dann komplett ist.
Ich startete direkt nach Feierabend, als es zwar schon ein bißchen kühl war, die Sonne aber noch schien. Ratzfatz gings nach Witten an die Ruhr, von wo aus ich dann den langen Stich nach Bommerholz hinaus in Angriff nahm - wenn man es genau nimmt, geht es eigentlich bis nach Hiddinghausen fast ständig bergauf. Genau ab dort folgt die (wunderbar ausgeschilderte) Radroute ehemaligen Eisenbahntrassen, z.B. ab Schee der 1984 stillgelegten Strecke Wuppertal-WichlinghausenHattingen. Das feste Geläuf bereitet auch Schmalbereiften wie mir keinen Kummer, und Steigungen von maximal zwei Prozent lassen zügiges Radeln zu.

Im SchulenbergtunnelRichtig nervig sind allerdings die teilweise viel zu eng aufgestellten Umlaufgitter vor Straßenquerungen. Hier haben vollbepackte Tourer, Tandems und Gespanne mit Anhänger ein echtes Problem. Leider kreuzt die Trasse verhältnismäßig viele Straßen; da brauchen sich die Verantwortlichen nicht zu wundern, daß diese Hindernisse überall dort, wo das möglich ist, mit dem Ergebnis häßlicher Trampelpfade lieber gleich komplett umfahren werden.
Kurz vor Hattingen wirds spannend: Hier führt die Radroute durch den knapp 200 Meter langen Schulenbergtunnel, was für einen Radfahrer ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis darstellen dürfte. Dann gehts weiter durchs Hattinger Stadtgewusel hinunter zur Ruhr, von wo aus die Route dann auf dem Ruhrtalradweg bis nach Witten zurückführt. Ich für meinen Teil machte in Hattingen eine kurze Pause, um in die gefütterten Klamotten zu wechseln - die Sonne war da nämlich schon untergegangen, und es wurde erbärmlich kalt. Deswegen nix wie nachhause und eine heiße Dusche abgeholt! Auch wurde es dringend Zeit für Nahrungszufuhr; ich hatte seit dem Mittag nix gegessen, und das Unbehagen darüber ließ mich mein Körper deutlich spüren.
In Summe eine tolle Tour, nicht zu lang, viel zu entdecken, (bis auf die Umlaufgitter) wunderbar zu befahren und landschaftlich wirklich eine Freude. Ich werd mir das alles nochmal im Sommer und mit ein wenig mehr Zeit anschauen - steht auf der Liste für 2010!

Bestes Radelwetter!Ich hatte mir irgendwann einmal eine Radwegkarte des Ruhrgebiets gekauft, auf der mich seitdem vor allem eine Route interessierte: Gen Süden nach Sprockhövel (was auf meiner persönlichen Liste der Orte mit den tollsten Namen übrigens ziemlich weit oben steht).
Die in der Karte eingezeichnete Route namens "Von Ruhr zu Ruhr" verläuft ab Witten aus dem Ruhrtal hinaus über Hiddinghausen südwestlich bis nach Schee. Dort biegt die Route dann nach Norden ab, führt über Sprockhövel zurück zur Ruhr nach Hattingen und von dort aus auf dem Ruhrtalradweg bis nach Witten, wo der Ring dann komplett ist.
Ich startete direkt nach Feierabend, als es zwar schon ein bißchen kühl war, die Sonne aber noch schien. Ratzfatz gings nach Witten an die Ruhr, von wo aus ich dann den langen Stich nach Bommerholz hinaus in Angriff nahm - wenn man es genau nimmt, geht es eigentlich bis nach Hiddinghausen fast ständig bergauf. Genau ab dort folgt die (wunderbar ausgeschilderte) Radroute ehemaligen Eisenbahntrassen, z.B. ab Schee der 1984 stillgelegten Strecke Wuppertal-WichlinghausenHattingen. Das feste Geläuf bereitet auch Schmalbereiften wie mir keinen Kummer, und Steigungen von maximal zwei Prozent lassen zügiges Radeln zu.

Im SchulenbergtunnelRichtig nervig sind allerdings die teilweise viel zu eng aufgestellten Umlaufgitter vor Straßenquerungen. Hier haben vollbepackte Tourer, Tandems und Gespanne mit Anhänger ein echtes Problem. Leider kreuzt die Trasse verhältnismäßig viele Straßen; da brauchen sich die Verantwortlichen nicht zu wundern, daß diese Hindernisse überall dort, wo das möglich ist, mit dem Ergebnis häßlicher Trampelpfade lieber gleich komplett umfahren werden.
Kurz vor Hattingen wirds spannend: Hier führt die Radroute durch den knapp 200 Meter langen Schulenbergtunnel, was für einen Radfahrer ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis darstellen dürfte. Dann gehts weiter durchs Hattinger Stadtgewusel hinunter zur Ruhr, von wo aus die Route dann auf dem Ruhrtalradweg bis nach Witten zurückführt. Ich für meinen Teil machte in Hattingen eine kurze Pause, um in die gefütterten Klamotten zu wechseln - die Sonne war da nämlich schon untergegangen, und es wurde erbärmlich kalt. Deswegen nix wie nachhause und eine heiße Dusche abgeholt! Auch wurde es dringend Zeit für Nahrungszufuhr; ich hatte seit dem Mittag nix gegessen, und das Unbehagen darüber ließ mich mein Körper deutlich spüren.
In Summe eine tolle Tour, nicht zu lang, viel zu entdecken, (bis auf die Umlaufgitter) wunderbar zu befahren und landschaftlich wirklich eine Freude. Ich werd mir das alles nochmal im Sommer und mit ein wenig mehr Zeit anschauen - steht auf der Liste für 2010!
26.09.2009: On the road Radweg again
Bochum-Langendreer - Witten - Wetter - Dortmund-Hohensyburg - Herdecke - Wetter - Witten - BO-Langendreer (57,1km, Ø 24,7km/h)

Ruhrviadukt HerdeckeWas für ein toller Tag im Frühherbst! Ungetrübter Sonnenschein und angenehme zwanzig Grad - Radlerherz, was willst du mehr?
Entlang der Ruhr fuhr ich ostwärts bis zum Hengsteysee, um mich das Rondell gen Hohensyburg aus dem Ruhrtal herauszuschrauben. Auf der B54/234 kämpfte ich mich dann durchs Gewühl in Herdecke wieder hinunter zur Ruhr, wo ich kurz vorm Ruhrviadukt herauskam. Ich fuhr den Ruhrtalradweg wieder nach Witten zurück, um dort dann (ohne nochmal am Kemnader See vorbeizuschauen) direkt nach Langendreer hinauszustechen.
Aufgrund des tollen Wetter wars eine landschaftlich äußerst reizvolle Tour, die dank eines recht interessanten Technikwürze-Podcasts und mehrerer gut vorantreibender Trance-Mixes von TobyShark auch akustisch einiges zu bieten hatte.

Ruhrviadukt HerdeckeWas für ein toller Tag im Frühherbst! Ungetrübter Sonnenschein und angenehme zwanzig Grad - Radlerherz, was willst du mehr?
Entlang der Ruhr fuhr ich ostwärts bis zum Hengsteysee, um mich das Rondell gen Hohensyburg aus dem Ruhrtal herauszuschrauben. Auf der B54/234 kämpfte ich mich dann durchs Gewühl in Herdecke wieder hinunter zur Ruhr, wo ich kurz vorm Ruhrviadukt herauskam. Ich fuhr den Ruhrtalradweg wieder nach Witten zurück, um dort dann (ohne nochmal am Kemnader See vorbeizuschauen) direkt nach Langendreer hinauszustechen.
Aufgrund des tollen Wetter wars eine landschaftlich äußerst reizvolle Tour, die dank eines recht interessanten Technikwürze-Podcasts und mehrerer gut vorantreibender Trance-Mixes von TobyShark auch akustisch einiges zu bieten hatte.
07.09.2009: Quickie
Bochum-Langendreer - Witten-Heven - BO-Langendreer (15,3km, Ø 30,5km/h)
Die Zeit war da, die Beine hatten Lust, das Wetter paßte - warum also nicht? Ich vermelde also pflichtbewußt: Standard-Sprintrunde über Heven, absolviert ohne nennenswerte Begebenheiten. Dafür aber ziemlich flott :)
Die Zeit war da, die Beine hatten Lust, das Wetter paßte - warum also nicht? Ich vermelde also pflichtbewußt: Standard-Sprintrunde über Heven, absolviert ohne nennenswerte Begebenheiten. Dafür aber ziemlich flott :)
30.08.2009: Sonntagmorgenrunde
Bochum-Langendreer - BO-Zentrum - BO-Stiepel - Kemnader See - BO-Langendreer (28,2km, Ø 24,6km/h)

Sonntag, acht Uhr: Bochum schläft noch.Normalerweise schlafe ich wochenends ja auch gern mal aus. Diesmal war ich aber schon recht früh wach und entschied mich für eine sonntagmorgendliche Runde mit dem Rad. Gegen acht Uhr ists überall noch sehr ruhig, nur ab und an sieht man ein paar Frühaufsteher (oder solche, die sich gerade auf dem Weg ins Bett machen).
Ich nahm die Stiepel-Tour einmal in entgegengesetzter Richtung unter die Räder, steuerte also erst die Innenstadt und dann auf dem Rückweg den Kemnader See an. Eine schöne Variante, auch wenn sich die Königsallee nach Stiepel hinauf erwartungsgemäß ziemlich lang hinzog. Es folgte der relativ fixe Stich hinunter an den Kemander See, von wo aus ich dann zum Frühstück nachhause fuhr.
Im Ganzen war es eine schöne, aufgrund der frühen Zeit recht ruhige Runde, die nur einen kleinen Haken hatte: Ein paar Kilometer vorm Ziel riß mir der Bowdenzug der hinteren Schaltung. Unschön, aber auf jeden Fall besser, als wenn mir das auf meiner Sauerland-Tour passiert wäre!

Sonntag, acht Uhr: Bochum schläft noch.Normalerweise schlafe ich wochenends ja auch gern mal aus. Diesmal war ich aber schon recht früh wach und entschied mich für eine sonntagmorgendliche Runde mit dem Rad. Gegen acht Uhr ists überall noch sehr ruhig, nur ab und an sieht man ein paar Frühaufsteher (oder solche, die sich gerade auf dem Weg ins Bett machen).
Ich nahm die Stiepel-Tour einmal in entgegengesetzter Richtung unter die Räder, steuerte also erst die Innenstadt und dann auf dem Rückweg den Kemnader See an. Eine schöne Variante, auch wenn sich die Königsallee nach Stiepel hinauf erwartungsgemäß ziemlich lang hinzog. Es folgte der relativ fixe Stich hinunter an den Kemander See, von wo aus ich dann zum Frühstück nachhause fuhr.
Im Ganzen war es eine schöne, aufgrund der frühen Zeit recht ruhige Runde, die nur einen kleinen Haken hatte: Ein paar Kilometer vorm Ziel riß mir der Bowdenzug der hinteren Schaltung. Unschön, aber auf jeden Fall besser, als wenn mir das auf meiner Sauerland-Tour passiert wäre!
21.08.2009: Sauerland-Express reloaded
Ruhrtalradweg: Winterberg - Olsberg - Meschede - Arnsberg - Fröndenberg - Schwerte - Witten - Bochum (165,6km, Ø 22,7km/h)

Obligatorisches Beweisfoto: Ich war da!Freie Tage sind was Tolles: Man kann aufgeschobene Hausarbeit erledigen, sämtliche Mails beantworten, einkaufen gehen - oder den lieben langen Tag auf dem Fahrrad herumlümmeln. Letzeres liegt mir am meisten, und so steige ich in Winterberg aus dem RE57, der mich und mein Rad aus Dortmund heraufgebracht hat. Es ist überraschend frisch, also Windjacke an und das berühmt-berüchtigte rote Tuch auf den Kopf.
Zwanzig Minuten später stehe ich an der Quelle der Ruhr, die hier erwartungsgemäß noch ziemlich mickrig dahinplätschert.

In Wickede serviert man Cola sehr zünftig im Humpen.auf - ab zum Bahnhof und zähneknirschend mit dem Zug heim. Option zwei: Abwarten und Müsliriegel essen, es wird schon aufhören. Große Augen bei den vorbeidefilierenden Schülern ob meines Helmspiegels.
Zwanzig Minuten später geht die Reise weiter - mit dem Fahrrad. Der Radweg ist zwar noch naß, aber wenigstens kommt (fast) nix mehr von oben.

Naja, so ungefähr.auf den Weg mache. Große Augen bei den anderen Gästen ob meines Helmspiegels.
Um die Beine hingegen mach ich mir inzwischen keine Sorgen mehr, die treten seit vierzig Kilometern mit annähernd konstanter Schlagzahl völlig von allein. Bei Steigungsänderungen muß ich eigentlich nur den passenden Gang auswählen.
Selbstverständlich auch hier: Große Augen bei allen Passanten ob meines Helmspiegels.
Kilometer 0: Winterberg

Obligatorisches Beweisfoto: Ich war da!Freie Tage sind was Tolles: Man kann aufgeschobene Hausarbeit erledigen, sämtliche Mails beantworten, einkaufen gehen - oder den lieben langen Tag auf dem Fahrrad herumlümmeln. Letzeres liegt mir am meisten, und so steige ich in Winterberg aus dem RE57, der mich und mein Rad aus Dortmund heraufgebracht hat. Es ist überraschend frisch, also Windjacke an und das berühmt-berüchtigte rote Tuch auf den Kopf.
Zwanzig Minuten später stehe ich an der Quelle der Ruhr, die hier erwartungsgemäß noch ziemlich mickrig dahinplätschert.
Kilometer 25: Olsberg
Erstmal frühstücken - ich gönne mir Käsebrötchen und Tee. Ein Schild am Eingang des Cafés begrüßt ausdrücklich die Nutzer des Ruhrtalradwegs - selbiger stellt offenbar einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor im gesamten Ruhrtal dar. Große Augen bei der Bedienung ob meines Helmspiegels.Kilometer 60: Freienohl
Ich springe dem Notfallchirurgen gerade noch von der Schippe, als ein sich etwas forsch in die Kreuzung tastender UPS-Transporter mein vor ihm vorbeischießendes Hinterrad vermutlich nur um Haaresbreite verfehlt. Ein, zwei Umdrehungen weniger an der Kurbel, und der Kollege hätte mich glatt gefällt. Ich sags ja immer: Speed matters!Kilometer 70: Arnsberg
Ich warte in einer Unterführung auf des Ende des aufgezogenen Regens. Option eins: Es hört nicht
In Wickede serviert man Cola sehr zünftig im Humpen.auf - ab zum Bahnhof und zähneknirschend mit dem Zug heim. Option zwei: Abwarten und Müsliriegel essen, es wird schon aufhören. Große Augen bei den vorbeidefilierenden Schülern ob meines Helmspiegels.
Zwanzig Minuten später geht die Reise weiter - mit dem Fahrrad. Der Radweg ist zwar noch naß, aber wenigstens kommt (fast) nix mehr von oben.
Kilometer 100: Wickede-Echthausen
Zeit für eine Pause, mein Hintern fängt unangenehm an zu schmerzen. Im Biergarten eines Gasthauses direkt am Radweg veratme ich ein respektables Schnitzel mit Fritten. Hier sitzt sichs bequem, man kommt mit anderen Radlern ins Gespräch und kann den Beinen eine wunderbare Pause gönnen. Ich bleibe eine ganze Stunde, bevor ich mich wieder
Naja, so ungefähr.auf den Weg mache. Große Augen bei den anderen Gästen ob meines Helmspiegels.
Kilometer 140: Hengsteysee
Ich gönne mir eine letzte Pause und versuche, meinen Arsch wieder zu spüren. Irgendwer im Trio Buchse - Fahrradhose - Sattel versagt vollständig, das gehört penibel untersucht.Um die Beine hingegen mach ich mir inzwischen keine Sorgen mehr, die treten seit vierzig Kilometern mit annähernd konstanter Schlagzahl völlig von allein. Bei Steigungsänderungen muß ich eigentlich nur den passenden Gang auswählen.
Selbstverständlich auch hier: Große Augen bei allen Passanten ob meines Helmspiegels.
Kilometer 165: Bochum
Frauchen sagt, ich stinke nach Mann. Ich sage, sie hat recht.Badewanne: Fazit
Ich lasse das Erlebte Revue passieren und freue mich zu gleichen Teilen über das landschaftliche, sportliche und moralische Ergebnis. Die Tour ist wirklich empfehlenswert und für hinreichend Trainierte locker an einem Tag zu schaffen - und wer wirklich nicht mehr kann, muß sich nur bis zum nächsten der zahlreichen Bahnhöfe der immer parallel zu Ruhr und Radweg verlaufenden Sauerland-Linie schleppen. Zwischen Winterberg und Arnsberg ists besonders schön, weil man ständig von Mittelgebirgshängen und Wäldern umgeben ist und die Straßen herrlich abschüssig und kurvig sind. Ab Arnsberg, spätestens aber ab Wickede, ist das Ruhrtal so breit, daß es fast schon langweilig wird - wer will, kann aber auch da viel entdecken: Kleine und große Ortschaften, viel Natur am Ruhrufer und in den Auen sowie einen ausgezeichnet beschaffenen Radweg.16.08.2009: Bremse vs. Mantel
Bochum-Langendreer - Kemnader See - Hattingen - Essen-Überruhr - Hattingen - Kemnader See - BO-Langendreer (67,9km, Ø 24,3km/h)

Ruhr-Regionalverkehr zu Land und zu WasserIch hatte mich mit Dirk zum lockeren Radeln in Essen verabredet, und wie immer wollte ich natürlich auch die Anreise mit dem Fahrrad absolvieren. Es war noch ziemlich warm, als ich gegen halb vier nachmittags das Haus verließ und auf den Kemnader See zuhielt. Dort herrschte auf dem Radweg und ringsherum das übliche Sonntagnachmittags-Chaos: Menschen, überall Menschen. Vorzugsweise natürlich Fußgänger auf dem Radweg, aber was reg ich mich auf. Die schiere Masse der Lemminge verhinderte von vornherein eh jeglichen Erkenntnisprozeß, also ließ ich die Finger vom Lautgeber und beschränkte mich auf geschickte Slalomfahrt. Ab Hattingen nahm der Verkehr auf dem Ruhrtalradweg dann spürbar ab, und ich konnte gescheit spuren.
Ich holte Dirk zuhause ab, und wir überlegten, wohin die Fahrt führen sollte - aufs große Kilometersammeln hatte Dirk keine Lust, ihm war eher nach einer gemütlichen Ausfahrt zum Biergarten. Genau mein Fall! Also nix wie runter zur Ruhr und dann mal sehen, wo der Gerstensaft gut schmeckt.
Raffelraffelraffelzissssssssch...Vorher zeigte er mir noch seinen Vorderreifen, der von der Bremsbacke schon gut angeraut war. Nicht schlimm, entschied Dirk nach einem kurzen Bremstest, das schleift schon nicht. Tat es dann aber leider, und geschätzte zwei Kilometer später hatte der Mantel der Bremse nichts mehr entgegenzusetzen. Häßliches lautes Zischgeräusch, und unsere Fahrradtour war passé.
Immerhin war es nicht mehr weit bis in den nächsten Biergarten, und während wir dort in der Abendsonne entspannt unser wohlverdientes kühles Bier genossen (man lese und staune: Staropramen!), organisierte Dirk seine Abholung mit dem Auto.
Ich machte mich wieder auf den Heimweg und genoß den der fortgeschrittenen Zeit geschuldeten Platz auf dem Radweg - da konnte ich den durchs Schieben arg in den Keller gefallenen Schnitt noch ein wenig aufpäppeln.

Ruhr-Regionalverkehr zu Land und zu WasserIch hatte mich mit Dirk zum lockeren Radeln in Essen verabredet, und wie immer wollte ich natürlich auch die Anreise mit dem Fahrrad absolvieren. Es war noch ziemlich warm, als ich gegen halb vier nachmittags das Haus verließ und auf den Kemnader See zuhielt. Dort herrschte auf dem Radweg und ringsherum das übliche Sonntagnachmittags-Chaos: Menschen, überall Menschen. Vorzugsweise natürlich Fußgänger auf dem Radweg, aber was reg ich mich auf. Die schiere Masse der Lemminge verhinderte von vornherein eh jeglichen Erkenntnisprozeß, also ließ ich die Finger vom Lautgeber und beschränkte mich auf geschickte Slalomfahrt. Ab Hattingen nahm der Verkehr auf dem Ruhrtalradweg dann spürbar ab, und ich konnte gescheit spuren.
Ich holte Dirk zuhause ab, und wir überlegten, wohin die Fahrt führen sollte - aufs große Kilometersammeln hatte Dirk keine Lust, ihm war eher nach einer gemütlichen Ausfahrt zum Biergarten. Genau mein Fall! Also nix wie runter zur Ruhr und dann mal sehen, wo der Gerstensaft gut schmeckt.

Raffelraffelraffelzissssssssch...Vorher zeigte er mir noch seinen Vorderreifen, der von der Bremsbacke schon gut angeraut war. Nicht schlimm, entschied Dirk nach einem kurzen Bremstest, das schleift schon nicht. Tat es dann aber leider, und geschätzte zwei Kilometer später hatte der Mantel der Bremse nichts mehr entgegenzusetzen. Häßliches lautes Zischgeräusch, und unsere Fahrradtour war passé.
Immerhin war es nicht mehr weit bis in den nächsten Biergarten, und während wir dort in der Abendsonne entspannt unser wohlverdientes kühles Bier genossen (man lese und staune: Staropramen!), organisierte Dirk seine Abholung mit dem Auto.
Ich machte mich wieder auf den Heimweg und genoß den der fortgeschrittenen Zeit geschuldeten Platz auf dem Radweg - da konnte ich den durchs Schieben arg in den Keller gefallenen Schnitt noch ein wenig aufpäppeln.
13.08.2009: Spieglein, Spieglein an den Helm
Bochum-Langendreer - Witten-Crengeldanz - Kemnader See - BO-Stiepel - BO-Zentrum - BO-Langendreer (33,8km, Ø 26,5km/h)

"Wie eine halbe Libelle"Ach, wie schön ists, mal wieder zu radeln! Im (radfreien) Urlaub hatte ich mir bei Globetrotter endlich den schon lang gewünschten Helmspiegel gekauft, den es nun auszuprobieren galt. Die Montage ist denkbar einfach: Schutzfolie abziehen, Sockel an geeigneter Stelle an den Helm kleben, Spiegel auf den Sockel stecken. Der Spiegelarm ist flexibel und kann nach Belieben angepaßt werden - was bei meinem Helm auch nötig war, da der Spiegel sonst zu weit nach innen geragt und ich mich somit nur selbst angeschaut hätte.
Nach den notwendigen Installations- und Einstellarbeiten machte ich mich dann auf zur ersten Testfahrt. Das Umfokussieren von Straße (weit) auf Spiegel (nah) ist anfangs gar nicht so leicht, ich habe mich aber recht
Schau mir in den Spiegel, Kleines.schnell daran gewöhnt. Ab diesem Moment hat der Spiegel dann wirklich Sinn, denn man erkennt mit einem kurzen Blick, ob sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Obacht: Durch die relativ kleine Spiegelfläche gibt es einen großen toten Winkel (ein Auto, das sich direkt links hinterm Fahrrad befindet, verschwindet darin)! Um das Sichtfeld zu erweitern, muß man den Kopf ein wenig drehen, was mit ein bißchen Übung aber auch klappt. Auf der Suche nach Autos in nächster Nähe kann der Spiegel den Schulterblick nicht ersetzen, die Information "Auto nähert sich von hinten" liefert er aber zuverlässig.
Und die Optik? Frauchen meint zwar, daß ich "wie eine halbe Libelle" aussehe - stylisher als ein Spiegel am Lenker ists aber allemal. Den Laufsteg überlasse ich eh lieber den Wochenend-Posern mit 3000-Euro-Bikes und dazu passenden Trikots; für mich zählt der praktische Nutzen, den der Helmspiegel nun auch im Langzeit-Test unter Beweis stellen kann. Wenn ich Neues zu berichten weiß, liest du es hier!

"Wie eine halbe Libelle"Ach, wie schön ists, mal wieder zu radeln! Im (radfreien) Urlaub hatte ich mir bei Globetrotter endlich den schon lang gewünschten Helmspiegel gekauft, den es nun auszuprobieren galt. Die Montage ist denkbar einfach: Schutzfolie abziehen, Sockel an geeigneter Stelle an den Helm kleben, Spiegel auf den Sockel stecken. Der Spiegelarm ist flexibel und kann nach Belieben angepaßt werden - was bei meinem Helm auch nötig war, da der Spiegel sonst zu weit nach innen geragt und ich mich somit nur selbst angeschaut hätte.
Nach den notwendigen Installations- und Einstellarbeiten machte ich mich dann auf zur ersten Testfahrt. Das Umfokussieren von Straße (weit) auf Spiegel (nah) ist anfangs gar nicht so leicht, ich habe mich aber recht

Schau mir in den Spiegel, Kleines.schnell daran gewöhnt. Ab diesem Moment hat der Spiegel dann wirklich Sinn, denn man erkennt mit einem kurzen Blick, ob sich ein Fahrzeug von hinten nähert. Obacht: Durch die relativ kleine Spiegelfläche gibt es einen großen toten Winkel (ein Auto, das sich direkt links hinterm Fahrrad befindet, verschwindet darin)! Um das Sichtfeld zu erweitern, muß man den Kopf ein wenig drehen, was mit ein bißchen Übung aber auch klappt. Auf der Suche nach Autos in nächster Nähe kann der Spiegel den Schulterblick nicht ersetzen, die Information "Auto nähert sich von hinten" liefert er aber zuverlässig.
Und die Optik? Frauchen meint zwar, daß ich "wie eine halbe Libelle" aussehe - stylisher als ein Spiegel am Lenker ists aber allemal. Den Laufsteg überlasse ich eh lieber den Wochenend-Posern mit 3000-Euro-Bikes und dazu passenden Trikots; für mich zählt der praktische Nutzen, den der Helmspiegel nun auch im Langzeit-Test unter Beweis stellen kann. Wenn ich Neues zu berichten weiß, liest du es hier!
20.07.2009: Dreißig und Tausend
Bochum-Langendreer - Witten-Crengeldanz - WIT-Heven - WIT-Kleinherbede - BO-Langendreer (15,3km, Ø 30,2km/h)
Neulich an einer roten Ampel irgendwo im Ruhrgebiet:
Ich (ein wenig außer Atem, aber betont freundlich): "Sie haben mich eben aber ziemlich knapp überholt..."
Sie (ob meines plötzlichen Auftauchens in der Seitenscheibe irritiert, aber ebenso freundlich): "Naja, bei Fahrradfahrern weiß man ja nie..."
Ich: "...?"
Sie (Unschuldsmiene, Wimpernklimpern): "Naja, das mach ich halt so...ich meine, Sie scheren ja ab und an plötzlich aus, wegen Gullis oder so..."
Die Ampel schaltet auf Grün, für weitere Fragen ist keine Zeit mehr. Habe ich das eben richtig verstanden - weil sie Angst hat, daß ein Radfahrer einem Gulli ausweichen könnte, überholt sie lieber ganz knapp? Ist nicht vielleicht das Ausweichen vor Hindernissen am Fahrbahnrand genau der Grund, warum ich mir ein wenig mehr Seitenabstand wünsche...?
Die Synapsen scheinen zumindest erfolgreich aneinander angedockt zu haben, sie überholt mich mit bemerkenswertem Abstand; insgeheim hoffe ich, daß dieser Lerneffekt die nächste Kreuzung überdauern wird. Später, beim Genuß einer erquicklichen Dusche, resümiere ich zufrieden: Auch wenn manche Autofahrer wohl gerade auf dem Klo waren, als Rücksichtnahme und gesunder Menschenverstand verteilt wurden, sind sie trotz teilweise fortgeschrittenen Alters durchaus noch lernfähig - erkenntnisresistente Minderbestückte mal ausgenommen. Aber denen kann man glücklicherweise ja auch immer noch gepflegt den Spiegel von der Karre treten.
Ach ja, zum Thema "Dreißig und Tausend": Eigentlich wollte ich nur das gute Wetter für eine flotte Runde nutzen, aber irgendwie ist dann doch ein dreißiger Schnitt draus geworden (wenn man nun noch die blöden Ampelstopps rausrechnet, siehts sicher bedeutend besser aus - aber diesbezüglich ningle ich ja jedes Mal). Ganz nebenbei wurden auch gleich tausend Jahreskilometer komplett.
Das nächste Mal nehm ich mir dann auch wieder Zeit zum Fotografieren, versprochen.
Neulich an einer roten Ampel irgendwo im Ruhrgebiet:
Ich (ein wenig außer Atem, aber betont freundlich): "Sie haben mich eben aber ziemlich knapp überholt..."
Sie (ob meines plötzlichen Auftauchens in der Seitenscheibe irritiert, aber ebenso freundlich): "Naja, bei Fahrradfahrern weiß man ja nie..."
Ich: "...?"
Sie (Unschuldsmiene, Wimpernklimpern): "Naja, das mach ich halt so...ich meine, Sie scheren ja ab und an plötzlich aus, wegen Gullis oder so..."
Die Ampel schaltet auf Grün, für weitere Fragen ist keine Zeit mehr. Habe ich das eben richtig verstanden - weil sie Angst hat, daß ein Radfahrer einem Gulli ausweichen könnte, überholt sie lieber ganz knapp? Ist nicht vielleicht das Ausweichen vor Hindernissen am Fahrbahnrand genau der Grund, warum ich mir ein wenig mehr Seitenabstand wünsche...?
Die Synapsen scheinen zumindest erfolgreich aneinander angedockt zu haben, sie überholt mich mit bemerkenswertem Abstand; insgeheim hoffe ich, daß dieser Lerneffekt die nächste Kreuzung überdauern wird. Später, beim Genuß einer erquicklichen Dusche, resümiere ich zufrieden: Auch wenn manche Autofahrer wohl gerade auf dem Klo waren, als Rücksichtnahme und gesunder Menschenverstand verteilt wurden, sind sie trotz teilweise fortgeschrittenen Alters durchaus noch lernfähig - erkenntnisresistente Minderbestückte mal ausgenommen. Aber denen kann man glücklicherweise ja auch immer noch gepflegt den Spiegel von der Karre treten.
Ach ja, zum Thema "Dreißig und Tausend": Eigentlich wollte ich nur das gute Wetter für eine flotte Runde nutzen, aber irgendwie ist dann doch ein dreißiger Schnitt draus geworden (wenn man nun noch die blöden Ampelstopps rausrechnet, siehts sicher bedeutend besser aus - aber diesbezüglich ningle ich ja jedes Mal). Ganz nebenbei wurden auch gleich tausend Jahreskilometer komplett.
Das nächste Mal nehm ich mir dann auch wieder Zeit zum Fotografieren, versprochen.
13.07.2009: Wittener Wälder
Bochum-Langendreer - Dortmund-Kley - Witten-Annen - Witten - Hohenstein - Ruhrtal - Runde um den Kemnader See - Langendreer (43,3km, Ø 23,2km/h)

Spannend, aber nix für Slicks: Abfahrt vom HohensteinAuf der Suche nach neuen Routen wandte ich mich diesmal gen Osten, also in Richtung Dortmund. Die Ausschilderung ist prima (man muß nur drauf achten), nur an einer Stelle hatte ein Primat den erst kürzlich erlernten aufrechten Gang genutzt, um den Radwegweiser großflächig zu überkleben. In einem solchen Fall sollte unbedingt eine Schadensmeldung auf der eigens fürs Radwegnetz gepflegten Website des Verkehrsministeriums abgesetzt werden!
Auf Innenstadtgewühl hatte ich keine Lust, also bog ich noch vor dem Dortmunder Zentrum nach Süden in Richung Witten ab. Dort thront der Hohenstein über der Ruhr, der nicht nur das Berger-Denkmal zu bieten hat, sondern auch ein
Dolce vita im WildgehegeWildgehege und viel, viel Natur. Wer auf Wanderungen in lichtdurchflutetem Wald steht, wird dieses Fleckchen Ruhrgebiet lieben; auch Radler mit Bedarf an mittlerem Gelände kommen bestens auf ihre Kosten. Mit den Straßenreifen hatte ich persönlich meine liebe Not, mich die vom Regen der letzten Tag noch schmierigen Waldwege hinaufzukämpfen - gar nicht erst zu reden vom Eiertanz, als es wieder bergab ging. Abseits der Straße ist das eindeutig Grobstollen-Terrain!
Auf verschlungenen Pfaden kam ich irgendwann im Ruhrtal unterhalb des Berger-Denkmals heraus und folgte (von da an wieder mit adäquater Reisegeschwindigkeit Rennradler jagend) der Ruhr bis zum Kemnader See, den ich der Kilometerzahl wegen noch umrundete und mich dann auf den Heimweg machte.

Spannend, aber nix für Slicks: Abfahrt vom HohensteinAuf der Suche nach neuen Routen wandte ich mich diesmal gen Osten, also in Richtung Dortmund. Die Ausschilderung ist prima (man muß nur drauf achten), nur an einer Stelle hatte ein Primat den erst kürzlich erlernten aufrechten Gang genutzt, um den Radwegweiser großflächig zu überkleben. In einem solchen Fall sollte unbedingt eine Schadensmeldung auf der eigens fürs Radwegnetz gepflegten Website des Verkehrsministeriums abgesetzt werden!
Auf Innenstadtgewühl hatte ich keine Lust, also bog ich noch vor dem Dortmunder Zentrum nach Süden in Richung Witten ab. Dort thront der Hohenstein über der Ruhr, der nicht nur das Berger-Denkmal zu bieten hat, sondern auch ein

Dolce vita im WildgehegeWildgehege und viel, viel Natur. Wer auf Wanderungen in lichtdurchflutetem Wald steht, wird dieses Fleckchen Ruhrgebiet lieben; auch Radler mit Bedarf an mittlerem Gelände kommen bestens auf ihre Kosten. Mit den Straßenreifen hatte ich persönlich meine liebe Not, mich die vom Regen der letzten Tag noch schmierigen Waldwege hinaufzukämpfen - gar nicht erst zu reden vom Eiertanz, als es wieder bergab ging. Abseits der Straße ist das eindeutig Grobstollen-Terrain!
Auf verschlungenen Pfaden kam ich irgendwann im Ruhrtal unterhalb des Berger-Denkmals heraus und folgte (von da an wieder mit adäquater Reisegeschwindigkeit Rennradler jagend) der Ruhr bis zum Kemnader See, den ich der Kilometerzahl wegen noch umrundete und mich dann auf den Heimweg machte.
05.07.2009: Erzbahntrasse familiär
Bochum-Langendreer - BO-Gerthe - Erzbahntrasse - Herne - Gysenbergpark - BO-Gerthe - BO-Langendreer (47,8km, Ø 14,9km/h)

Traute Zweisamkeit ;)Ein Kollege hatte angefragt, ob Frauchen und ich Lust auf eine Runde auf dem Rad hätten. Klar hatten wir! Wir holten ihn samt seinem Frauchen in Gerthe ab und folgten in gemächlichem Sonntagstempo dem ausgeschilderten Radweg
Ausgezeichnete Beschilderung (nicht nur) in Wanne-Eickelentlang der Grummer Teiche bis zur Erzbahntrasse (die gleiche Route befuhr ich eine Woche zuvor schon solo). Der Radverkehr dort ist nicht zu unterschätzen; ganze Horden von Freizeitsportlern pedalieren wochenends die Trasse hinauf und hinunter. Erhöhte Aufmerksamkeit tut also not!
Wir verließen die Erzbahntrasse in Wanne-Eickel und fanden über Herne irgendwann den Weg zum Gysenbergpark. Dort war es aber ziemlich voll und damit alles andere als erholsam, und so fuhren wir nach dem Genuß eines leckeren Eises zurück nach Gerthe, wo wir die beiden zuhause absetzten und uns auf den Rückweg machten.
Beobachtung am Rande: Die Gewitter der letzten Tage hatten ganze Arbeit geleistet; während überall unzählige abgerissene Blätter und Zweige den Radweg bedeckten, versperrten an einigen Stellen der Runde sogar große Äste und komplette Bäume den Weg. Die Straßen wurden recht schnell beräumt, für die Radwege hat es dann offensichtlich nicht mehr gereicht...

Traute Zweisamkeit ;)Ein Kollege hatte angefragt, ob Frauchen und ich Lust auf eine Runde auf dem Rad hätten. Klar hatten wir! Wir holten ihn samt seinem Frauchen in Gerthe ab und folgten in gemächlichem Sonntagstempo dem ausgeschilderten Radweg

Ausgezeichnete Beschilderung (nicht nur) in Wanne-Eickelentlang der Grummer Teiche bis zur Erzbahntrasse (die gleiche Route befuhr ich eine Woche zuvor schon solo). Der Radverkehr dort ist nicht zu unterschätzen; ganze Horden von Freizeitsportlern pedalieren wochenends die Trasse hinauf und hinunter. Erhöhte Aufmerksamkeit tut also not!
Wir verließen die Erzbahntrasse in Wanne-Eickel und fanden über Herne irgendwann den Weg zum Gysenbergpark. Dort war es aber ziemlich voll und damit alles andere als erholsam, und so fuhren wir nach dem Genuß eines leckeren Eises zurück nach Gerthe, wo wir die beiden zuhause absetzten und uns auf den Rückweg machten.
Beobachtung am Rande: Die Gewitter der letzten Tage hatten ganze Arbeit geleistet; während überall unzählige abgerissene Blätter und Zweige den Radweg bedeckten, versperrten an einigen Stellen der Runde sogar große Äste und komplette Bäume den Weg. Die Straßen wurden recht schnell beräumt, für die Radwege hat es dann offensichtlich nicht mehr gereicht...
28.06.2009: Waschtag!
Bochum: Langendreer - Gerthe - Erzbahntrasse - Wattenscheid - Zentrum - Langendreer (44,7km, Ø 25,6km/h)

Ein schöner Rücken... ;)Am Vorabend war ein kräftiges Gewitter über die Stadt gezogen und hatte eine hohe Luftfeuchtigkeit hinterlassen. Die Temperaturen waren mit reichlich zwanzig Grad aber recht einladend, und so startete ich über Gerthe auf eine Runde in Richtung der Erzbahntrasse. Dieser folgte ich dann in Richtung Gelsenkirchen bis zum Abzweig, an dem es nach Westen in Richtung Zollverein geht. In Wattenscheid verlor ich dann leider den Radweg und hielt deswegen einfach auf der Essener Straße auf Bochums Innenstadt zu. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg zurück nach Langendreer.

An dieser Stelle hatte ich schon letztes Jahr Kontakt mit zutraulichem Federvieh.Ich war gegen zehn gestartet, da war es noch recht angenehm (das fand wohl auch ein Kaninchen, das völlig entspannt auf dem Emschertal-Radweg herumhoppelte). Als es dann aber auf Mittag zuging, nahm die Luft Waschküchenqualitäten an - solange der Fahrtwind kühlte, war es noch auszuhalten, aber wehe, eine rote Ampel zwang zum Stopp! Dummerweise gibt es zwischen Wattenscheid und dem Stadtzentrum gefühlte einhundert Ampeln, und mindestens zwei Drittel davon waren rot, als ich sie erreichte...
Ich hätte die Runde kurz vor Langendreer noch mit einem Abstecher an den Kemnader See erweitern können, aber wer radelt schon gern in der Waschküche? Also ab nachhause und kühl duschen!

Ein schöner Rücken... ;)Am Vorabend war ein kräftiges Gewitter über die Stadt gezogen und hatte eine hohe Luftfeuchtigkeit hinterlassen. Die Temperaturen waren mit reichlich zwanzig Grad aber recht einladend, und so startete ich über Gerthe auf eine Runde in Richtung der Erzbahntrasse. Dieser folgte ich dann in Richtung Gelsenkirchen bis zum Abzweig, an dem es nach Westen in Richtung Zollverein geht. In Wattenscheid verlor ich dann leider den Radweg und hielt deswegen einfach auf der Essener Straße auf Bochums Innenstadt zu. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg zurück nach Langendreer.

An dieser Stelle hatte ich schon letztes Jahr Kontakt mit zutraulichem Federvieh.Ich war gegen zehn gestartet, da war es noch recht angenehm (das fand wohl auch ein Kaninchen, das völlig entspannt auf dem Emschertal-Radweg herumhoppelte). Als es dann aber auf Mittag zuging, nahm die Luft Waschküchenqualitäten an - solange der Fahrtwind kühlte, war es noch auszuhalten, aber wehe, eine rote Ampel zwang zum Stopp! Dummerweise gibt es zwischen Wattenscheid und dem Stadtzentrum gefühlte einhundert Ampeln, und mindestens zwei Drittel davon waren rot, als ich sie erreichte...
Ich hätte die Runde kurz vor Langendreer noch mit einem Abstecher an den Kemnader See erweitern können, aber wer radelt schon gern in der Waschküche? Also ab nachhause und kühl duschen!
24.06.2009: Spontaner Erkenntnisgewinn bei schönstem Wetter
Bochum - Witten - WIT-Ardey - entlang der Ruhr zum Kemnader See - Runde um ebenjenen - Bochum (33,1km, Ø 26,3km/h, Vmax 71,31km/h)
Die Erkenntnisse des Abends:
Die Erkenntnisse des Abends:
- Spontan abgesagte Dienstreisen ermöglichen ebenso spontan angesetzte Feierabendrunden mit dem Rad.
- Entweder geht mein Velocomp nach dem Mond, oder ich bin tatsächlich mal eben mit siebzig den Kohlensiepen heruntergeschossen.
- Wer die Kamera zuhause liegen läßt, kann die Pracht von Wetter und Landschaft nicht fotografieren.
- Und schließlich: Als Autofahrer sollte man einen Radfahrer nicht lautstark beschimpfen, wenn man nicht wirklich Recht hat. Das, was da neben der Herbeder Straße entlangführt, ist nämlich kein Radweg, sondern ein Gehweg mit dem Zusatzschild "Radfahrer frei" - und einen solchen kann ich nutzen, muß es aber nicht. Daran ändern auch wüste Beschimpfungen nichts.
Das habe ich ja auch schonmal ausführlich erörtet - mir ists nur einfach zu blöd, jedes Mal zum Sprint anzusetzen, um dann an der nächsten Ampel mit StVO-Paragraphen auf die Autofahrer einzudreschen. Ich glaube ja, daß die das auch gar nicht so genau wissen wollen.
17.06.2009: Feierabendrunde mit Schlußspurt
Bochum - Witten - Wetter - Hengsteysee - Wetter - Witten - Bochum (52,1km, Ø 26,4km/h)

Keine Lust auf Schwimmunterricht mit Mutti: Vogelkind* im HarkortseeDer Bauer mag ein großer Freund tagelangen ergiebigen Regens sein - ich bins nur bedingt. Außerdem noch Reisen in die Heimat - schön zwar! - und auch sonst immer viel zu tun...und mir nichts, dir nichts steht so ein Rad eben mal zwei Wochen unbenutzt herum. Aber diesmal: Sonnenschein! Elan! Und vor allem: Zeit! Auf Neulanderkundung hatte ich keine Lust, ebenso wenig auf die Kemnader-See-Standardfeierabendrunde. Auch sollten endlich wieder ein paar Kilometer werden, da schien mir der Hengsteysee ein passendes Ziel.
Auf dem Weg zur Ruhr hinunter waren die Beine noch ziemlich schwer, und ein leichter, aber nerviger Gegenwind bremste mich unangenehm aus; Rekordgeschwindigkeiten waren also nicht zu erwarten. Im Ruhrtal rollte es dann schon besser, ich folgte dem Ruhrtalradweg über Wetter bis zum Hengsteysee. Dort wird der Rad- und Fußgängerverkehr
Ärgerlicher Dauerzustand in Herdecke - vom verhunzten Genitiv mal ganz abgesehenwegen Steinschlaggefahr ans gegenüberliegende Ufer umgeleitet - das allerdings schon seit geraumer Zeit, es wäre spannend zu erfahren, wie lange das noch so bleibt. Der Weg auf die andere Ruhrseite ist nämlich für Radfahrer nicht ganz unproblematisch, enge Fußgängerschleusen am Anfang und Ende des zu übequerenden Wehrs sowie Eisenbahnschienen erfordern hohe Konzentration. Zumindest zeigt eine Hebebühne an der offensichtlich brüchigen Steilwand, daß selbige wohl tatsächlich zum Zwecke der Sicherung bearbeitet wird.
Nach dem obligatorischen Foto am Hengsteysee (mich noch bis auf die Hohensyburg hinaufzuschrauben, hatte ich schlicht keine Lust) nahm ich den Hinweg in entgegengesetzter Richtung unter die Räder. In Wetter wählte ich dann aber nicht den Radweg (links der Ruhr), sondern blieb am rechten Ufer auf der B226. Dort überholte mich ein Radler mit Rennmaschine, in dessen Windschatten ich mich hängte und dabei locker zehn km/h schneller war als zuvor solo. Wer Windschatten nutzt, muß aber auch selbst welchen geben, was ich bei etwa 40km/h auch respektabel tat - aber eben nicht sehr lange, irgendwann ließen mich die Beine im Stich. Der Kollege auf dem Rennrad schmunzelte und zog von dannen, mein Ehrgeiz war geweckt. Und in der Tat: In Witten hatte ich ihn wieder, was ihm wiederum erstaunte Respektsbezeugungen entlockte. Siehste mal!
* Bienchen ins Muttiheft für denjenigen, der mir doofem Stadtkind sagen kann, um welche Art es sich handelt. Vielleicht ists ein Bläßhuhn?

Keine Lust auf Schwimmunterricht mit Mutti: Vogelkind* im HarkortseeDer Bauer mag ein großer Freund tagelangen ergiebigen Regens sein - ich bins nur bedingt. Außerdem noch Reisen in die Heimat - schön zwar! - und auch sonst immer viel zu tun...und mir nichts, dir nichts steht so ein Rad eben mal zwei Wochen unbenutzt herum. Aber diesmal: Sonnenschein! Elan! Und vor allem: Zeit! Auf Neulanderkundung hatte ich keine Lust, ebenso wenig auf die Kemnader-See-Standardfeierabendrunde. Auch sollten endlich wieder ein paar Kilometer werden, da schien mir der Hengsteysee ein passendes Ziel.
Auf dem Weg zur Ruhr hinunter waren die Beine noch ziemlich schwer, und ein leichter, aber nerviger Gegenwind bremste mich unangenehm aus; Rekordgeschwindigkeiten waren also nicht zu erwarten. Im Ruhrtal rollte es dann schon besser, ich folgte dem Ruhrtalradweg über Wetter bis zum Hengsteysee. Dort wird der Rad- und Fußgängerverkehr

Ärgerlicher Dauerzustand in Herdecke - vom verhunzten Genitiv mal ganz abgesehenwegen Steinschlaggefahr ans gegenüberliegende Ufer umgeleitet - das allerdings schon seit geraumer Zeit, es wäre spannend zu erfahren, wie lange das noch so bleibt. Der Weg auf die andere Ruhrseite ist nämlich für Radfahrer nicht ganz unproblematisch, enge Fußgängerschleusen am Anfang und Ende des zu übequerenden Wehrs sowie Eisenbahnschienen erfordern hohe Konzentration. Zumindest zeigt eine Hebebühne an der offensichtlich brüchigen Steilwand, daß selbige wohl tatsächlich zum Zwecke der Sicherung bearbeitet wird.
Nach dem obligatorischen Foto am Hengsteysee (mich noch bis auf die Hohensyburg hinaufzuschrauben, hatte ich schlicht keine Lust) nahm ich den Hinweg in entgegengesetzter Richtung unter die Räder. In Wetter wählte ich dann aber nicht den Radweg (links der Ruhr), sondern blieb am rechten Ufer auf der B226. Dort überholte mich ein Radler mit Rennmaschine, in dessen Windschatten ich mich hängte und dabei locker zehn km/h schneller war als zuvor solo. Wer Windschatten nutzt, muß aber auch selbst welchen geben, was ich bei etwa 40km/h auch respektabel tat - aber eben nicht sehr lange, irgendwann ließen mich die Beine im Stich. Der Kollege auf dem Rennrad schmunzelte und zog von dannen, mein Ehrgeiz war geweckt. Und in der Tat: In Witten hatte ich ihn wieder, was ihm wiederum erstaunte Respektsbezeugungen entlockte. Siehste mal!
* Bienchen ins Muttiheft für denjenigen, der mir doofem Stadtkind sagen kann, um welche Art es sich handelt. Vielleicht ists ein Bläßhuhn?
31.05.2009: Berg und Tal und Berg und Tal...
Großolbersdorf - Scharfenstein - Zschopau - Waldkirchen - Augustusburg - Leubsdorf - Borstendorf - Grünhainichen - Waldkirchen - Börnichen - Großolbersdorf (49,6km, Ø 21,0km/h)

Die Augustusburg grüßt am HorizontNachdem das 24-Stunden-Radeln wortwörtlich ins Wasser gefallen war, erwachte ich bei allerschönstem Sonnenschein. Hohn! Spott geradezu! Nein, da laß ich mich nicht zweimal bitten: Frühstück und dann ab aufs Rad!
Als Ziel hatte ich mir die Augustusburg ausgesucht, die ich über Scharfenstein und Zschopau erreichen wollte - immer im Zschopautal fahrend. Aus diesem Plan wurde leider nichts, denn schon in Zschopau verließ ich das Tal, erklomm Anstieg um Anstieg, um doch immer wieder im Tal anzukommen. Und das nur, um schnoddrige Waldwege zu meiden!
Irgendwann hatte ich Augustusburg erreicht, schraubte mich hinauf in den Burghof und schoß das obligatorische Foto. Als ich mir dann überlegte, wie ich nun am besten wieder zurückführe, entdeckte ich auf einer Umgebungskarte, daß sich die Borstendorfer Verwandtschaft in erreichbarer Entfernung befand, und fuhr über Leubsdorf ebendort hin. Man empfing mich mit Kaffee, und so blieb ich ein Viertelstündchen für einen Plausch.
Über den Berg kommende dunkle Wolken mahnten mich dann aber irgendwann weiterzufahren, und so beendete ich meine Runde "oben auf dem Berg" über Börnichen zurück nach Großolbersdorf.
Es war eine tolle Runde mit vielen sehenswerten Ecken, die ich so fast uneingeschränkt empfehlen kann. Leider mußte ich jedoch feststellen, daß ich im Ruhrgebiet fast nur auf Strecke, nicht aber auf Höhenmeter trainieren kann - was sich auf dieser Runde an jeder einzelnen Steigung bemerkbar machte...

Die Augustusburg grüßt am HorizontNachdem das 24-Stunden-Radeln wortwörtlich ins Wasser gefallen war, erwachte ich bei allerschönstem Sonnenschein. Hohn! Spott geradezu! Nein, da laß ich mich nicht zweimal bitten: Frühstück und dann ab aufs Rad!
Als Ziel hatte ich mir die Augustusburg ausgesucht, die ich über Scharfenstein und Zschopau erreichen wollte - immer im Zschopautal fahrend. Aus diesem Plan wurde leider nichts, denn schon in Zschopau verließ ich das Tal, erklomm Anstieg um Anstieg, um doch immer wieder im Tal anzukommen. Und das nur, um schnoddrige Waldwege zu meiden!
Irgendwann hatte ich Augustusburg erreicht, schraubte mich hinauf in den Burghof und schoß das obligatorische Foto. Als ich mir dann überlegte, wie ich nun am besten wieder zurückführe, entdeckte ich auf einer Umgebungskarte, daß sich die Borstendorfer Verwandtschaft in erreichbarer Entfernung befand, und fuhr über Leubsdorf ebendort hin. Man empfing mich mit Kaffee, und so blieb ich ein Viertelstündchen für einen Plausch.
Über den Berg kommende dunkle Wolken mahnten mich dann aber irgendwann weiterzufahren, und so beendete ich meine Runde "oben auf dem Berg" über Börnichen zurück nach Großolbersdorf.
Es war eine tolle Runde mit vielen sehenswerten Ecken, die ich so fast uneingeschränkt empfehlen kann. Leider mußte ich jedoch feststellen, daß ich im Ruhrgebiet fast nur auf Strecke, nicht aber auf Höhenmeter trainieren kann - was sich auf dieser Runde an jeder einzelnen Steigung bemerkbar machte...
30.05.2009: 3. Chemnitzer 24-Stunden-Radeln
4x Talsperre Euba - Weißer Weg - Euba - Niederwiesa - Alte Bierstraße - Euba - Talsperre Euba (53,8km, Ø 22,1km/h)

Sinnvoll: Reflektoren.Wie bereits in den vergangenen Jahren trafen wir uns in Euba bei Chemnitz, um gemeinsam unseren Jahreskilometerstand nach oben zu treiben. Zum Startzeitpunkt standen aber gerade einmal sieben Verwegene bereit - die anderen waren aufgrund des miserablen Wetters überhaupt nicht oder ohne Fahrrad erschienen.
Der Himmel war gräßlich grau, es hatte schon seit Tagen bei zehn, fünfzehn Grad immer wieder geregnet. Zum Start des 24-Stunden-Radelns war es zwar halbwegs trocken, es sah aber so aus, als könnte es jeden Moment wieder zu schütten anfangen. Unverdrossen starteten wir zur Einführungsrunde, nach der sich das Feld dann schon aufteilte - einige waren mit großen Ambitionen angetreten und wollten von Anfang an richtig gut Meter machen.
Ich ging es etwas gemächlicher an und drehte mit Rico ein paar Runden, immer unterbrochen von ein paar Minuten Pause mit einem kleinen Snack - keinesfalls wollte ich wieder so einbrechen wie 2008, als ich einfach viel zu wenig gegessen hatte.

Alles andere als schön: Das Wetter.Die Straßen waren leidlich trocken, nur an manchen Stellen hatte leichter Nieselregen ein wenig Feuchtigkeit hinterlassen. Die Rennradler sahen sich höllisch vor, mit meinen Reifen hatte ich allerdings noch keine Probleme.
In der vierten Runde machte Ricos Vorderrad dann sehr unschöne Knackgeräusche, was uns zu einer längeren Reparaturpause am Start-Ziel-Punkt zwang. Während Rico fachmännisch am Rad fummelte und ich ihm mindestens ebenso fachmännisch zuschaute, wurde aus dem leichten Nieselregen ein ausgewachsener Guß, und der Himmel sah ganz danach aus, als sollte dieses Wetter nun erst einmal eine ganze Weile anhalten. Also warteten wir darauf, daß die anderen Radler (pitschnaß) zurückkehrten und trafen dann gemeinsam die Entscheidung, das Radeln abzubrechen - außer bösen Erkältungen hätte das Ganze niemandem mehr etwas gebracht. Ein wenig frustriert luden wir die Räder in die Autos und fuhren heim - so unrühmlich hatte sich das sicher keiner von uns vorgestellt.

Sinnvoll: Reflektoren.Wie bereits in den vergangenen Jahren trafen wir uns in Euba bei Chemnitz, um gemeinsam unseren Jahreskilometerstand nach oben zu treiben. Zum Startzeitpunkt standen aber gerade einmal sieben Verwegene bereit - die anderen waren aufgrund des miserablen Wetters überhaupt nicht oder ohne Fahrrad erschienen.
Der Himmel war gräßlich grau, es hatte schon seit Tagen bei zehn, fünfzehn Grad immer wieder geregnet. Zum Start des 24-Stunden-Radelns war es zwar halbwegs trocken, es sah aber so aus, als könnte es jeden Moment wieder zu schütten anfangen. Unverdrossen starteten wir zur Einführungsrunde, nach der sich das Feld dann schon aufteilte - einige waren mit großen Ambitionen angetreten und wollten von Anfang an richtig gut Meter machen.
Ich ging es etwas gemächlicher an und drehte mit Rico ein paar Runden, immer unterbrochen von ein paar Minuten Pause mit einem kleinen Snack - keinesfalls wollte ich wieder so einbrechen wie 2008, als ich einfach viel zu wenig gegessen hatte.

Alles andere als schön: Das Wetter.Die Straßen waren leidlich trocken, nur an manchen Stellen hatte leichter Nieselregen ein wenig Feuchtigkeit hinterlassen. Die Rennradler sahen sich höllisch vor, mit meinen Reifen hatte ich allerdings noch keine Probleme.
In der vierten Runde machte Ricos Vorderrad dann sehr unschöne Knackgeräusche, was uns zu einer längeren Reparaturpause am Start-Ziel-Punkt zwang. Während Rico fachmännisch am Rad fummelte und ich ihm mindestens ebenso fachmännisch zuschaute, wurde aus dem leichten Nieselregen ein ausgewachsener Guß, und der Himmel sah ganz danach aus, als sollte dieses Wetter nun erst einmal eine ganze Weile anhalten. Also warteten wir darauf, daß die anderen Radler (pitschnaß) zurückkehrten und trafen dann gemeinsam die Entscheidung, das Radeln abzubrechen - außer bösen Erkältungen hätte das Ganze niemandem mehr etwas gebracht. Ein wenig frustriert luden wir die Räder in die Autos und fuhren heim - so unrühmlich hatte sich das sicher keiner von uns vorgestellt.
25.05.2009: Home, sweet home²
Dresden-Weixdorf - Boxdorf - Radebeul - DD-Altstadt - DD-Neustadt - DD-Weixdorf (35,6km, Ø 26,4km/h, Vmax 66,07km/h)

Zuhause :)Petrus hatte allerbeste Laune und spendierte Sonnenschein bei 25 Grad, und so freute ich mich auf einen Abstecher ins Dresdner Altstadt-Ensemble. Damit dabei auch ein paar Kilometer werden, fuhr ich einen kleinen Umweg über Hellerau und Boxdorf nach Radebeul, von wo aus ich dann der Leipziger Straße in Richtung Dresdner Stadtzentrum folgte. Dort mußte dann natürlich Zeit für die obligatorischen "Fahrrad-vor-Altstadt"-Fotos sein, bevor ich über die Königsbrücker Straße stadtauswärts den Heimweg antrat.
Zwischen Bischofsweg und Industriegelände ist der "Radweg" übrigens bestenfalls vollgefederten Rädern zuzumuten, mit einem Hardtail oder gar Rennrad ists schlicht eine Katastrophe. Kurz vor Weixdorf kann man dann auch noch den etwas schrägen Humor des Dresdner Tiefbauamtes bewundern, das ein und denselben Weg stadteinwärts als Rad-, von der anderen Seite aber als Gehweg beschildert. Es wäre ja mal interessant zu erfahren, wie oft sich dort schon Zweiradler und Zweibeiner in die Wolle bekommen haben ("Mach den Radweg frei!" - "Das ist ein Gehweg!").
Bis auf diese Merkwürdigkeiten (und die übliche Krankheit mancher Autofahrer, mich zu überholen und dann an der roten Ampel bis an den Bordstein nach rechts herüberzuziehen, um mich am Vorbeifahren zu hindern) war es eine wunderbare Runde durch die Stadt der Städte. Außerdem fühle ich mich fit fürs anstehende 24-Stunden-Radeln in Chemnitz, da muß nun nur noch das Wetter halten.

Zuhause :)Petrus hatte allerbeste Laune und spendierte Sonnenschein bei 25 Grad, und so freute ich mich auf einen Abstecher ins Dresdner Altstadt-Ensemble. Damit dabei auch ein paar Kilometer werden, fuhr ich einen kleinen Umweg über Hellerau und Boxdorf nach Radebeul, von wo aus ich dann der Leipziger Straße in Richtung Dresdner Stadtzentrum folgte. Dort mußte dann natürlich Zeit für die obligatorischen "Fahrrad-vor-Altstadt"-Fotos sein, bevor ich über die Königsbrücker Straße stadtauswärts den Heimweg antrat.
Zwischen Bischofsweg und Industriegelände ist der "Radweg" übrigens bestenfalls vollgefederten Rädern zuzumuten, mit einem Hardtail oder gar Rennrad ists schlicht eine Katastrophe. Kurz vor Weixdorf kann man dann auch noch den etwas schrägen Humor des Dresdner Tiefbauamtes bewundern, das ein und denselben Weg stadteinwärts als Rad-, von der anderen Seite aber als Gehweg beschildert. Es wäre ja mal interessant zu erfahren, wie oft sich dort schon Zweiradler und Zweibeiner in die Wolle bekommen haben ("Mach den Radweg frei!" - "Das ist ein Gehweg!").
Bis auf diese Merkwürdigkeiten (und die übliche Krankheit mancher Autofahrer, mich zu überholen und dann an der roten Ampel bis an den Bordstein nach rechts herüberzuziehen, um mich am Vorbeifahren zu hindern) war es eine wunderbare Runde durch die Stadt der Städte. Außerdem fühle ich mich fit fürs anstehende 24-Stunden-Radeln in Chemnitz, da muß nun nur noch das Wetter halten.
22.05.2009: Home, sweet home
Dresden-Weixdorf - Hermsdorf - Medingen - Radeburg - Bärnsdorf - Hellerau - DD-Klotzsche - DD-Weixdorf (33,2km, Ø 27,5km/h)
Der Urlaub in der Heimat begann schon eine Woche vor dem Chemnitzer 24-Stunden-Radeln - aber nicht in Chemnitz, sondern in Dresden. Es war an diesem Tag ein recht ordentlicher Regenguß durchgezogen, in den Abend hinein lockerte es aber wieder auf; also nach dem Abendessen nochmal aufs Rad für ein Verdauungsründchen. Eigentlich wollte ich nur fix nach Hermsdorf und von dort über Medingen wieder zurückfahren (es war schließlich schon nach neun), stellte dann aber in Medingen fest, daß das nichtmal 15 Kilometer gewesen wären. Also behielt ich die Richtung bei und fuhr bis Radeburg, wo ich in Richtung Moritzburg abbog. Auf halbem Weg dorthin bog ich wiederum ab, diesmal in Richtung Bärnsdorf, um dann über Volkersdorf und Hellerau zurück nach Klotzsche und von dort aus nach Weixdorf zu radeln. Wenn mans genau betrachtet, war es eigentlich nicht mehr als eine große Runde entgegen dem Uhrzeigersinn um den Dresdner Flughafen.
Dafür, daß ich mich nach einem überaus opulenten Mahl mehr als gesättigt aufs Rad gesetzt hatte, kam ein recht ordentlicher Schnitt heraus; zudem hatte ich die Freude, in der Heimat eine tolle abendliche Tour zu machen. Und ganz nebenbei waren es auch wieder ein paar Kilometer Training fürs 24-Stunden-Radeln...
Der Urlaub in der Heimat begann schon eine Woche vor dem Chemnitzer 24-Stunden-Radeln - aber nicht in Chemnitz, sondern in Dresden. Es war an diesem Tag ein recht ordentlicher Regenguß durchgezogen, in den Abend hinein lockerte es aber wieder auf; also nach dem Abendessen nochmal aufs Rad für ein Verdauungsründchen. Eigentlich wollte ich nur fix nach Hermsdorf und von dort über Medingen wieder zurückfahren (es war schließlich schon nach neun), stellte dann aber in Medingen fest, daß das nichtmal 15 Kilometer gewesen wären. Also behielt ich die Richtung bei und fuhr bis Radeburg, wo ich in Richtung Moritzburg abbog. Auf halbem Weg dorthin bog ich wiederum ab, diesmal in Richtung Bärnsdorf, um dann über Volkersdorf und Hellerau zurück nach Klotzsche und von dort aus nach Weixdorf zu radeln. Wenn mans genau betrachtet, war es eigentlich nicht mehr als eine große Runde entgegen dem Uhrzeigersinn um den Dresdner Flughafen.
Dafür, daß ich mich nach einem überaus opulenten Mahl mehr als gesättigt aufs Rad gesetzt hatte, kam ein recht ordentlicher Schnitt heraus; zudem hatte ich die Freude, in der Heimat eine tolle abendliche Tour zu machen. Und ganz nebenbei waren es auch wieder ein paar Kilometer Training fürs 24-Stunden-Radeln...
16.05.2009: Sauerland-Express
Bochum - Ruhrtalradweg über Witten, Wetter, Schwerte und Fröndenberg bis Wickede - mit der Bahn zurück nach Hagen - Wetter - Witten - Bochum (93,4km, Ø 24,5km/h)
Langfristig ist ja mit den Kollegen eine ruhrabwärtige Tour von der Quelle bei Winterberg nach Bochum geplant, etwa 160 Kilometer immer den Ruhrtalradweg entlang. Ich wollte zumindest schonmal schauen, wie die Tour enden wird, und radelte deswegen dem Lauf der Ruhr entgegen - erst einmal ohne festes Ziel, denn mit dem VRR-Verbundticket von Frauchen im Rucksack könnte ich ja jederzeit den nächsten Bahnhof ansteuern und mit dem Zug heimreisen.
Bis zum Hengsteysee - unterhalb der Hohensyburg - kannte ich den Weg schon, ab der Lenne-Mündung war es dann Neuland. Navigatorisch stellt das allerdings kein Problem dar, ist der Ruhrtalradweg doch allerbestens ausgeschildert. Ein einziges Mal habe ich mich tatsächlich verfahren, und zwar in Schwerte; allerdings nur, weil ein Baucontainer direkt vor dem Radwegweiser abgestellt worden war.
Irgendwo zwischendrin: Die Mitte des Ruhrtalradwegs (Vollbild)Genau an dieser Stelle (die ich dann nach einigen Runden durchs angrenzende Wohngebiet doch noch fand) führt der Radweg in ein Waldstück, was zwar recht schön anzuschauen ist, für Straßen- und Rennräder aber schon im trockenen Zustand grenzwertig sein dürfte. Nach dem Regen der vergangenen Tage war es mit meinen Reifen dort nur ein Eiertanz auf schmierigem Geläuf.
Hat man Schwerte hinter sich gelassen, wird das Ruhrtal weit und flach - Felder, wohin man schaut. Das ist zunächst recht hübsch, zumal der Radweg dort ein topfebener Velo-Highway ist, wird auf Dauer aber irgendwann eintönig. So zogen sich die Kilometer bis Wickede hin, wo dann endlich die ersten Ausläufer des Sauerlands zu sehen sind. Da hatte ich allerdings schon etwas mehr als 65 Kilometer auf der Uhr, und da es obendrein nach Regen aussah, steuerte ich den Bahnhof an.
Dummerweise mußte ich dort feststellen, daß ich mich schon längst außerhalb des VRR-Verbundgebiets befand, mit den spärlichen Resten im Portemonnaie wohl aber auch keinen Schaffner zur Mitnahme überreden könnte. Zu meinem Glück lud mich eine Frau mit schönstem Chemnitzer Dialekt ein, die noch eine zusätzliche Person mit ihrem Ticket mitnehmen konnte, und so mußte ich nur noch die Karte für mein Rad lösen.
Im Zug wurde es dann erst richtig interessant: Eine Nonne, die auch mit dem Rad unterwegs war, wurde von einer aufgebrezelten Sechzehnjährigen auf einmal über den Klosteralltag ausgefragt, und eine fröhliche Junggesellinnenabschiedsgesellschaft zog lachend und diverse Schnäpse und Süßigkeiten verteilend durch die Waggons.
Am Hagener Hauptbahnhof verpaßte ich dann natürlich um Haaresbreite meinen Anschlußzug nach Bochum - na dann gehts eben mit dem Rad nachhause.
Langfristig ist ja mit den Kollegen eine ruhrabwärtige Tour von der Quelle bei Winterberg nach Bochum geplant, etwa 160 Kilometer immer den Ruhrtalradweg entlang. Ich wollte zumindest schonmal schauen, wie die Tour enden wird, und radelte deswegen dem Lauf der Ruhr entgegen - erst einmal ohne festes Ziel, denn mit dem VRR-Verbundticket von Frauchen im Rucksack könnte ich ja jederzeit den nächsten Bahnhof ansteuern und mit dem Zug heimreisen.
Bis zum Hengsteysee - unterhalb der Hohensyburg - kannte ich den Weg schon, ab der Lenne-Mündung war es dann Neuland. Navigatorisch stellt das allerdings kein Problem dar, ist der Ruhrtalradweg doch allerbestens ausgeschildert. Ein einziges Mal habe ich mich tatsächlich verfahren, und zwar in Schwerte; allerdings nur, weil ein Baucontainer direkt vor dem Radwegweiser abgestellt worden war.

Irgendwo zwischendrin: Die Mitte des Ruhrtalradwegs (Vollbild)Genau an dieser Stelle (die ich dann nach einigen Runden durchs angrenzende Wohngebiet doch noch fand) führt der Radweg in ein Waldstück, was zwar recht schön anzuschauen ist, für Straßen- und Rennräder aber schon im trockenen Zustand grenzwertig sein dürfte. Nach dem Regen der vergangenen Tage war es mit meinen Reifen dort nur ein Eiertanz auf schmierigem Geläuf.
Hat man Schwerte hinter sich gelassen, wird das Ruhrtal weit und flach - Felder, wohin man schaut. Das ist zunächst recht hübsch, zumal der Radweg dort ein topfebener Velo-Highway ist, wird auf Dauer aber irgendwann eintönig. So zogen sich die Kilometer bis Wickede hin, wo dann endlich die ersten Ausläufer des Sauerlands zu sehen sind. Da hatte ich allerdings schon etwas mehr als 65 Kilometer auf der Uhr, und da es obendrein nach Regen aussah, steuerte ich den Bahnhof an.
Dummerweise mußte ich dort feststellen, daß ich mich schon längst außerhalb des VRR-Verbundgebiets befand, mit den spärlichen Resten im Portemonnaie wohl aber auch keinen Schaffner zur Mitnahme überreden könnte. Zu meinem Glück lud mich eine Frau mit schönstem Chemnitzer Dialekt ein, die noch eine zusätzliche Person mit ihrem Ticket mitnehmen konnte, und so mußte ich nur noch die Karte für mein Rad lösen.
Im Zug wurde es dann erst richtig interessant: Eine Nonne, die auch mit dem Rad unterwegs war, wurde von einer aufgebrezelten Sechzehnjährigen auf einmal über den Klosteralltag ausgefragt, und eine fröhliche Junggesellinnenabschiedsgesellschaft zog lachend und diverse Schnäpse und Süßigkeiten verteilend durch die Waggons.
Am Hagener Hauptbahnhof verpaßte ich dann natürlich um Haaresbreite meinen Anschlußzug nach Bochum - na dann gehts eben mit dem Rad nachhause.
14.05.2009: Quickie
Bochum-Langendreer - Witten-Heven - BO-Langendreer (15,1km, Ø 29,8km/h)
Weil der Wetterbericht Regen ankündigte, ich aber Lust auf eine Runde hatte, fuhr ich die kürzestmögliche Witten-Variante, natürlich auf der Jagd nach dem dreißiger Schnitt - leider vergebens, wenn auch knapp.
Den humoristischen Höhepunkt der Runde bildete ein Motorradfahrer, der sich neben mir herfahrend echauffierte, wozu denn Radwege gebaut würden, wenn ich sie nicht nutze - der lustige Vogel hat leider übersehen, daß es dort überhaupt keinen Radweg gab (nichtmal was, was annähernd danach ausgesehen hätte, da war nur Dreck links und rechts der Straße). Das zum dreißiger Schnitt fehlende letzte Bißchen schiebe ich auf den Lachanfall, der mich seinetwegen packte ;)
Weil der Wetterbericht Regen ankündigte, ich aber Lust auf eine Runde hatte, fuhr ich die kürzestmögliche Witten-Variante, natürlich auf der Jagd nach dem dreißiger Schnitt - leider vergebens, wenn auch knapp.
Den humoristischen Höhepunkt der Runde bildete ein Motorradfahrer, der sich neben mir herfahrend echauffierte, wozu denn Radwege gebaut würden, wenn ich sie nicht nutze - der lustige Vogel hat leider übersehen, daß es dort überhaupt keinen Radweg gab (nichtmal was, was annähernd danach ausgesehen hätte, da war nur Dreck links und rechts der Straße). Das zum dreißiger Schnitt fehlende letzte Bißchen schiebe ich auf den Lachanfall, der mich seinetwegen packte ;)
07.05.2009: "Seemanns Braut ist die See - und nur ihr kann er treu sein"
Bochum-Langendreer - BO-Zentrum - BO-Weitmar - Hattingen - Kemnader See - Witten-Heven - BO-Langendreer (38,7km, Ø 25,5km/h)
Nach anderthalb radellosen Wochen sprachen sowohl der Terminkalender als auch das (wunderbar sommerliche) Wetter für eine Runde, also ab aufs Rad - übrigens das erste Mal dieses Jahr kurzärmlig! Auf die Kemnader-See-Standardrunde hatte ich keine Lust, sondern radelte lieber in Richtung Innenstadt. Dort ists zwischen Menschenmassen, Shoppingmeilen und Werbeplakaten teilweise sehr schwer, die kleinen Radwegweiser zu entdecken; ein paar Mal bin ich offensichtlich nur mit viel Glück richtig abgebogen.
Ich verließ das Stadtzentrum in Richtung Südwesten, immer grob der B51 in Richtung Hattingen folgend. Der Radweg geht teilweise durch ruhige Wohngebiete parallel zur Bundesstraße, das macht das Fahren deutlich entspannter.
In Hattingen schwenkte ich nach Osten auf den Ruhrtalradweg - wo ich einen Mann am Wasser sitzen sah, der auf dem Akkordeon "La Paloma" spielte. Ich hielt an und setze mich zu ihm, um ein wenig zuzuhören - was ihn offenbar erfreute. Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte mir, daß es ihn nach seinen Jahren bei der Marine immer wieder ans Wasser zieht - und wenn es "nur" die Ruhr ist. Dort findet er Ruhe und ein wenig Zeit, seinem musikalischen Hobby zu fröhnen und die Hektik der Stadt hinter sich zu lassen.
Ich für meinen Teil machte mich alsbald wieder auf in eben jenes urbane Gewusel, die Zeit war ja auch schon ein wenig fortgeschritten.
Nach anderthalb radellosen Wochen sprachen sowohl der Terminkalender als auch das (wunderbar sommerliche) Wetter für eine Runde, also ab aufs Rad - übrigens das erste Mal dieses Jahr kurzärmlig! Auf die Kemnader-See-Standardrunde hatte ich keine Lust, sondern radelte lieber in Richtung Innenstadt. Dort ists zwischen Menschenmassen, Shoppingmeilen und Werbeplakaten teilweise sehr schwer, die kleinen Radwegweiser zu entdecken; ein paar Mal bin ich offensichtlich nur mit viel Glück richtig abgebogen.
Ich verließ das Stadtzentrum in Richtung Südwesten, immer grob der B51 in Richtung Hattingen folgend. Der Radweg geht teilweise durch ruhige Wohngebiete parallel zur Bundesstraße, das macht das Fahren deutlich entspannter.
In Hattingen schwenkte ich nach Osten auf den Ruhrtalradweg - wo ich einen Mann am Wasser sitzen sah, der auf dem Akkordeon "La Paloma" spielte. Ich hielt an und setze mich zu ihm, um ein wenig zuzuhören - was ihn offenbar erfreute. Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte mir, daß es ihn nach seinen Jahren bei der Marine immer wieder ans Wasser zieht - und wenn es "nur" die Ruhr ist. Dort findet er Ruhe und ein wenig Zeit, seinem musikalischen Hobby zu fröhnen und die Hektik der Stadt hinter sich zu lassen.
Ich für meinen Teil machte mich alsbald wieder auf in eben jenes urbane Gewusel, die Zeit war ja auch schon ein wenig fortgeschritten.
27.04.2009: Proteine, Proteine
Bochum-Langendreer - Witten - Wengern - Wetter - Wengern - Witten - Umrundung des Kemnader Sees - Witten-Heven - BO-Langendreer (46,5km, Ø 25,3km/h)
Insekten sind toll: Sie helfen den Blumen bei der Fortpflanzung, machen fröhlich zwitschernde Vögel satt und geben der Abenddämmerung erst die passende akustische Untermalung.
Daß sie mir beim Radfahren direkt in den Hals fliegen, sollte bei Gelegenheit aber mal aus ihrer Aufgabenliste gestrichen werden.
Insekten sind toll: Sie helfen den Blumen bei der Fortpflanzung, machen fröhlich zwitschernde Vögel satt und geben der Abenddämmerung erst die passende akustische Untermalung.
Daß sie mir beim Radfahren direkt in den Hals fliegen, sollte bei Gelegenheit aber mal aus ihrer Aufgabenliste gestrichen werden.
25.04.2009: Zu zweit von See zu See
Bochum-Langendreer - Witten - Wetter - Witten - Kemnader See - WIT-Heven - BO-Langendreer (41,4km, Ø 17,7km/h)
Nach den vielen Solo-Runden sollte es mal wieder eine gemeinsame Tour mit Damaris werden. Das Wetter sah toll aus - Frauchen im Radeldress übrigens noch viel mehr :)
Wir fuhren nach Witten an die Ruhr, der wir dann bis zum Harkortsee folgten. Wenn der Frühling alles schön grün angemalt hat, ist das Ruhrtal eine wahre Pracht!
Nach einer Pause am Harkortsee mit leckersten Wittenberger Butterkeksen nahmen wir die Strecke in entgegengesetzter Richtung unter die Räder, hängten von Witten aus aber noch einen Abstecher zum Kemnader See dran.
Nach den vielen Solo-Runden sollte es mal wieder eine gemeinsame Tour mit Damaris werden. Das Wetter sah toll aus - Frauchen im Radeldress übrigens noch viel mehr :)
Wir fuhren nach Witten an die Ruhr, der wir dann bis zum Harkortsee folgten. Wenn der Frühling alles schön grün angemalt hat, ist das Ruhrtal eine wahre Pracht!
Nach einer Pause am Harkortsee mit leckersten Wittenberger Butterkeksen nahmen wir die Strecke in entgegengesetzter Richtung unter die Räder, hängten von Witten aus aber noch einen Abstecher zum Kemnader See dran.
14.04.2009: Hatz nach der Dreißig
Bochum-Langendreer - Witten-Heven - Umrundung Kemnader See - BO-Langendreer (23,9km, Ø 29,4km/h)
Wenns schnell gehen soll - zeitlich oder was den Schnitt angeht - muß die Standardrunde um den Kemnader See herhalten. Dazu fahre ich aus Langendreer hinaus nach Witten, biege am BMW-Autohaus rechts ab und fahre die Straße bis hinunter zum Kreisverkehr an der Ruhr. Von dort aus folge ich dem Lauf der Ruhr nach Witten-Heven, durchquere selbiges und halte dann, am Freizeitzentrum Kemnade vorbei, auf den Kemnader See zu. Nach dessen Umrundung führt die Strecke zunächst parallel zur A43, dann am Tierheim vorbei und schließlich die Wittener Straße entlang zurück nach Langendreer.
Sportlich betrachtet, fehlte für den allerletzten Biß im Sprint eindeutig noch der Schmackes in den Waden - aber was nicht ist, wird schon noch werden.
Wenns schnell gehen soll - zeitlich oder was den Schnitt angeht - muß die Standardrunde um den Kemnader See herhalten. Dazu fahre ich aus Langendreer hinaus nach Witten, biege am BMW-Autohaus rechts ab und fahre die Straße bis hinunter zum Kreisverkehr an der Ruhr. Von dort aus folge ich dem Lauf der Ruhr nach Witten-Heven, durchquere selbiges und halte dann, am Freizeitzentrum Kemnade vorbei, auf den Kemnader See zu. Nach dessen Umrundung führt die Strecke zunächst parallel zur A43, dann am Tierheim vorbei und schließlich die Wittener Straße entlang zurück nach Langendreer.
Sportlich betrachtet, fehlte für den allerletzten Biß im Sprint eindeutig noch der Schmackes in den Waden - aber was nicht ist, wird schon noch werden.
13.04.2009: Neulich auf dem Radweg
Bochum-Langendreer - Witten-Heven - Kemnader See - BO-Stiepel - BO-Zentrum - BO-Langendreer (32,2km, Ø 26,4km/h)
Wenn ich mein Auto schon exakt mittig (!) auf einem kombinierten Rad- und Fußweg parke (!), dann irgendwann zum Auto zurückkehre und dabei einen sich nähernden Fahrradfahrer sehe - warum zum Geier lasse ich die Fahrertür, die geöffnet auch noch das allerletzte Zentimeterchen Radweg dicht macht, nach dem Einsteigen offen?
Ich sag es dir ungeschönt, liebe übergewichtige, corsafahrende Pflegedienst-Uschi: Daß du dich aufgrund meiner intensiv eingesetzten Lautgeber dann doch noch entschlossen hast, die Tür zu schließen, hat dir vermutlich einen teuren Besuch in der Werkstatt erspart - wahlweise auch beim Zahnarzt.
Gleich mal schauen, ob der Osterhase auch Baldrian dagelassen hat.
Wenn ich mein Auto schon exakt mittig (!) auf einem kombinierten Rad- und Fußweg parke (!), dann irgendwann zum Auto zurückkehre und dabei einen sich nähernden Fahrradfahrer sehe - warum zum Geier lasse ich die Fahrertür, die geöffnet auch noch das allerletzte Zentimeterchen Radweg dicht macht, nach dem Einsteigen offen?
Ich sag es dir ungeschönt, liebe übergewichtige, corsafahrende Pflegedienst-Uschi: Daß du dich aufgrund meiner intensiv eingesetzten Lautgeber dann doch noch entschlossen hast, die Tür zu schließen, hat dir vermutlich einen teuren Besuch in der Werkstatt erspart - wahlweise auch beim Zahnarzt.
Gleich mal schauen, ob der Osterhase auch Baldrian dagelassen hat.
05.04.2009: Dreistellig
Bochum - Witten-Heven - Kemnader See - Hattingen - Essen-Kupferdreh - Runde um den Baldeneysee - Essen-Kupferdreh - Hattingen - Witten-Heven - Bochum (108,2km, Ø 22,9km/h)

Der Himmel den ganzen Tag grau, aber mit 14, 15 Grad ganz angenehm temperiert - geht schon :)Der Dirk aus Essen hatte Radelbedarf angemeldet, und da er letztes Jahr mit dem Fahrrad im Auto nach Bochum kam, wollte ich diesmal einen Gegenbesuch machen - am Stück mit dem Rad, versteht sich.
Relativ früh erreichte ich den Kemnader See, von wo aus ich dem Ruhrtalradweg in Richtung Westen folgte. Die Uhrzeit und das recht diesige Wetter sorgten für ausreichend Platz auf dem Radweg, erst gegen Mittag sollte es dann spürbar mehr Verkehr werden.
Ich holte Dirk zuhause ab und radelte mit ihm hinunter zur Ruhr, deren Lauf wir dann bis zum imposanten Wehr am westlichen Ende des Baldeneysees folgten. Auf der anderen Ruhrseite ging es dann nach Essen zurück.
Meine Beine waren am Baldeneysee schon recht schwer geworden, aber eine leckere Stärkung und das moderate (konversationstaugliche) Tempo sorgten dafür, daß die Oberschenkel auch weiter ordentlich ihren Dienst taten.
Als ich Dirk dann wieder zuhause abgesetzt hatte, sah ich mit Sorge den sich verdunkelnden Himmel: Noch fast 40 Kilometer bis nachhause, da konnte ich Regen nicht brauchen. Also nochmal kräftig den Schnitt nach oben getrieben, bis die Oberschenkel es einfach nicht mehr zuließen - da hatte ich die dunklen Wolken aber schon hinter mir gelassen. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann mit "normaler Reisegeschwindigkeit" nachhause.
Alles in allem ein überraschend geschmeidiges Brett mit für den Trainingsstand durchaus respektablem Schnitt - das könnten wir regelmäßig machen!

Der Himmel den ganzen Tag grau, aber mit 14, 15 Grad ganz angenehm temperiert - geht schon :)Der Dirk aus Essen hatte Radelbedarf angemeldet, und da er letztes Jahr mit dem Fahrrad im Auto nach Bochum kam, wollte ich diesmal einen Gegenbesuch machen - am Stück mit dem Rad, versteht sich.
Relativ früh erreichte ich den Kemnader See, von wo aus ich dem Ruhrtalradweg in Richtung Westen folgte. Die Uhrzeit und das recht diesige Wetter sorgten für ausreichend Platz auf dem Radweg, erst gegen Mittag sollte es dann spürbar mehr Verkehr werden.
Ich holte Dirk zuhause ab und radelte mit ihm hinunter zur Ruhr, deren Lauf wir dann bis zum imposanten Wehr am westlichen Ende des Baldeneysees folgten. Auf der anderen Ruhrseite ging es dann nach Essen zurück.
Meine Beine waren am Baldeneysee schon recht schwer geworden, aber eine leckere Stärkung und das moderate (konversationstaugliche) Tempo sorgten dafür, daß die Oberschenkel auch weiter ordentlich ihren Dienst taten.
Als ich Dirk dann wieder zuhause abgesetzt hatte, sah ich mit Sorge den sich verdunkelnden Himmel: Noch fast 40 Kilometer bis nachhause, da konnte ich Regen nicht brauchen. Also nochmal kräftig den Schnitt nach oben getrieben, bis die Oberschenkel es einfach nicht mehr zuließen - da hatte ich die dunklen Wolken aber schon hinter mir gelassen. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann mit "normaler Reisegeschwindigkeit" nachhause.
Alles in allem ein überraschend geschmeidiges Brett mit für den Trainingsstand durchaus respektablem Schnitt - das könnten wir regelmäßig machen!
01.04.2009: Es lenzt!
Bochum - Witten - Wetter - Harkortsee - Wetter - Witten - Umrundung Kemnader See - Witten - Bochum (48,9km, Ø 23,4km/h)
Nach einigen verregneten oder hoffnungslos verplanten Wochen hatten Petrus und der Terminkalender ein Einsehen. Und reale 15 Grad bei strahlend blauem Himmel darf man getrost als Radelpflichtwetter bezeichnen - apropos Wetter: In östlicher Richtung entlang der Ruhr gings nach ebenda, wo ich am Ablauf des Harkortsees faktisch nur anschlug und die gleiche Strecke wieder zurückfuhr. Der Kilometerzahl zuliebe ließ ich es dann nochmal sportlich um den Kemnader See herum ausklingen.
Es war die ganze Zeit ziemlich böig aus Osten, was das Fahren bisweilen schon ein wenig unschön machte. Allerdings brachte der Wind den Frühling - in Form verschiedenster Gerüche: Nach der aufs Feld aufgebrachten Gülle, nach dem Joint des gedankenverloren an der Ruhr entlangspazierenden Kiffers, einmal sogar nach einem Grillabend - und selbst die Seifenblasen, die in Witten über den Radweg schwebten und dabei an meinem Rad zerplatzten, blieben meiner Nase nicht unbemerkt. Okay, vielleicht kann man nicht jeden dieser Gerüche direkt dem Frühling zuordnen, aber immerhin riechts doch überhaupt mal wieder nach irgendwas!
Jetzt noch zwei bis zwölf Nuancen mehr Grün im Geäst, und schon ists wieder richtig schön draußen.
Nach einigen verregneten oder hoffnungslos verplanten Wochen hatten Petrus und der Terminkalender ein Einsehen. Und reale 15 Grad bei strahlend blauem Himmel darf man getrost als Radelpflichtwetter bezeichnen - apropos Wetter: In östlicher Richtung entlang der Ruhr gings nach ebenda, wo ich am Ablauf des Harkortsees faktisch nur anschlug und die gleiche Strecke wieder zurückfuhr. Der Kilometerzahl zuliebe ließ ich es dann nochmal sportlich um den Kemnader See herum ausklingen.
Es war die ganze Zeit ziemlich böig aus Osten, was das Fahren bisweilen schon ein wenig unschön machte. Allerdings brachte der Wind den Frühling - in Form verschiedenster Gerüche: Nach der aufs Feld aufgebrachten Gülle, nach dem Joint des gedankenverloren an der Ruhr entlangspazierenden Kiffers, einmal sogar nach einem Grillabend - und selbst die Seifenblasen, die in Witten über den Radweg schwebten und dabei an meinem Rad zerplatzten, blieben meiner Nase nicht unbemerkt. Okay, vielleicht kann man nicht jeden dieser Gerüche direkt dem Frühling zuordnen, aber immerhin riechts doch überhaupt mal wieder nach irgendwas!
Jetzt noch zwei bis zwölf Nuancen mehr Grün im Geäst, und schon ists wieder richtig schön draußen.
07.03.2009: Neue Wege
Bochum - Witten - Wetter - Herdecke - Hengsteysee - Syburg - Dortmund-Kirchhörde - DO-Barop - DO-Hombruch - Witten - Bochum (56,4km, Ø 22,4km/h)

Benutzungspflicht, aber absteigen - also doch nur ein Fußweg? (Gesehen hier)Wenn man bei schönstem Sonnenschein mit einem leckeren Frühstück geweckt wird, geht der Tag gleich traumhaft los. Als des Tages i-Tüpfelchen sollte es dann noch eine Runde mit dem Rad werden. Und das Wetter sah toll aus: So, wie draußen die Sonne lachte, hätten es locker zwanzig Grad sein können, aber gerade in Verbindung mit dem Wind war es bei realen zwölf Grad dann doch noch recht frisch.

Das Wehr in Herdecke hat mit den nachwinterlichen Wassermassen der Ruhr seine liebe NotZunächst folgte ich bekannten Pfaden zur Ruhr hinunter und bog dort nach Osten zum Hengsteysee ab. Der Radweg war - bis auf vereinzelte Pfützen an schattigen Stellen - in erfreulich gutem Zustand, Fußgänger und andere Radler waren kaum unterwegs. Beste Bedingungen also!
Vom Hengsteysee schraubte ich mich dann das Rondell nach Syburg hinauf (Grüße an die Motorradfahrerin, die dort ihre Maschine gegen die Leitplanke setzte; es war ihr aber nichts passiert) und entschied mich oben für eine Rückfahrt gen Westen auf dem Kamm. Ich hatte das 2008 schonmal getan, mich dabei allerdings ein wenig im Wald vergurkt; deswegen wollte ich es diesmal auf der Straße zu versuchen. Das klappte wunderbar: Den meist gut sichtbaren Radwegweisern folgend, fuhr ich nach Norden bis fast an den Westfalenpark, um dann nach Südwesten abzubiegen und durch diverse Dortmunder Vororte auf Witten zuzuhalten, von wo aus ich dann den direkten Weg zurück nachhause nahm - wo mich leckerste Apfel-Zimt-Schnecken erwarteten :)

Benutzungspflicht, aber absteigen - also doch nur ein Fußweg? (Gesehen hier)Wenn man bei schönstem Sonnenschein mit einem leckeren Frühstück geweckt wird, geht der Tag gleich traumhaft los. Als des Tages i-Tüpfelchen sollte es dann noch eine Runde mit dem Rad werden. Und das Wetter sah toll aus: So, wie draußen die Sonne lachte, hätten es locker zwanzig Grad sein können, aber gerade in Verbindung mit dem Wind war es bei realen zwölf Grad dann doch noch recht frisch.

Das Wehr in Herdecke hat mit den nachwinterlichen Wassermassen der Ruhr seine liebe NotZunächst folgte ich bekannten Pfaden zur Ruhr hinunter und bog dort nach Osten zum Hengsteysee ab. Der Radweg war - bis auf vereinzelte Pfützen an schattigen Stellen - in erfreulich gutem Zustand, Fußgänger und andere Radler waren kaum unterwegs. Beste Bedingungen also!
Vom Hengsteysee schraubte ich mich dann das Rondell nach Syburg hinauf (Grüße an die Motorradfahrerin, die dort ihre Maschine gegen die Leitplanke setzte; es war ihr aber nichts passiert) und entschied mich oben für eine Rückfahrt gen Westen auf dem Kamm. Ich hatte das 2008 schonmal getan, mich dabei allerdings ein wenig im Wald vergurkt; deswegen wollte ich es diesmal auf der Straße zu versuchen. Das klappte wunderbar: Den meist gut sichtbaren Radwegweisern folgend, fuhr ich nach Norden bis fast an den Westfalenpark, um dann nach Südwesten abzubiegen und durch diverse Dortmunder Vororte auf Witten zuzuhalten, von wo aus ich dann den direkten Weg zurück nachhause nahm - wo mich leckerste Apfel-Zimt-Schnecken erwarteten :)
01.03.2009: Business as usual
Bochum - Witten-Heven - Kemnader See - Bochum (26,0km, Ø 24,4km/h)
Keine besonderen Vorkommnisse - doch, die Sonne kam zwischendurch mal ein bißchen raus. Wenn jetzt irgendwann noch die Bäume grün werden, ist alles in Butter :)
Keine besonderen Vorkommnisse - doch, die Sonne kam zwischendurch mal ein bißchen raus. Wenn jetzt irgendwann noch die Bäume grün werden, ist alles in Butter :)25.02.2009: Fahrradfahrer, Jogger und andere Verkehrshindernisse
Bochum - Witten-Heven - Kemnader See - Witten-Heven - Witten-Annen - Witten - Bochum (34,4km, Ø 22,6km/h)
Man kann acht Grad und einen deprimierend zustandslos-grauen Himmel ganz sicher nicht als optimales Fahrradwetter bezeichnen, aber zumindest war es trocken, als ich in Richtung Kemnader See aufbrach. Aber irgendwie wollte es keinen Spaß machen, es ist doch immer wieder das gleiche Leiden: Auf dem Weg zum See brüllen mir die viel zu knapp überholenden Autofahrer zu, ich solle mich doch gefälligst auf den Radweg scheren (der dort lustigerweise nur ein Fußweg ist) - und auf dem Radweg, der (direkt neben einem Fußweg!) um den See führt, wird unbekümmert zu dritt nebeneinander gejoggt und ge-nordic-walkt.
Mal nachgedacht: Fahren die Feierabendläufer nicht eigentlich mit dem Auto zu ihrem Workout...? Ganz großes Kino, Freunde: Im Auto sitzend seht ihr Radwege, wo keine sind - kaum ausgestiegen, seid ihr blind dafür. Da bekomme ich einfach nur das Kotzen.
Aber zurück zur Tour, die verlängerte ich nach der Umrundung des Sees noch über Witten. Und weil es noch nicht ganz finster war, wollte ich noch eins drauflegen und nahm den Stich aus dem Ruhrtal hinaus nach Annen in Angriff - ein knuspriger Anstieg, schon fast zu knusprig für den nachwinterlichen Wadenpudding. Im ganz alltäglichen Verkehrswahnsinn gings dann durch Witten zurück nachhause.
Man kann acht Grad und einen deprimierend zustandslos-grauen Himmel ganz sicher nicht als optimales Fahrradwetter bezeichnen, aber zumindest war es trocken, als ich in Richtung Kemnader See aufbrach. Aber irgendwie wollte es keinen Spaß machen, es ist doch immer wieder das gleiche Leiden: Auf dem Weg zum See brüllen mir die viel zu knapp überholenden Autofahrer zu, ich solle mich doch gefälligst auf den Radweg scheren (der dort lustigerweise nur ein Fußweg ist) - und auf dem Radweg, der (direkt neben einem Fußweg!) um den See führt, wird unbekümmert zu dritt nebeneinander gejoggt und ge-nordic-walkt.
Mal nachgedacht: Fahren die Feierabendläufer nicht eigentlich mit dem Auto zu ihrem Workout...? Ganz großes Kino, Freunde: Im Auto sitzend seht ihr Radwege, wo keine sind - kaum ausgestiegen, seid ihr blind dafür. Da bekomme ich einfach nur das Kotzen.
Aber zurück zur Tour, die verlängerte ich nach der Umrundung des Sees noch über Witten. Und weil es noch nicht ganz finster war, wollte ich noch eins drauflegen und nahm den Stich aus dem Ruhrtal hinaus nach Annen in Angriff - ein knuspriger Anstieg, schon fast zu knusprig für den nachwinterlichen Wadenpudding. Im ganz alltäglichen Verkehrswahnsinn gings dann durch Witten zurück nachhause.
08.02.2009: Es geht wieder los
Bochum - Witten-Heven - Kemnader See - Bochum (23,9km, Ø 22,7km/h)
Die Saison beginnt früh, denn Petrus läßt schonmal hübsch die Sonne rausgucken. Die unvermeidliche Hausarbeit ist fix erledigt, und dann ab aufs Rad - es ist zwar noch ziemlich frisch, aber das bekommt man glücklicherweise mit einer zusätzlichen Lage Bekleidung in den Griff.
Das erste Ziel ist die Tankstelle, wo Reifen und Argumentationsverstärker auf fünfeinhalb Bar aufgepustet werden. Das Gesicht der Angestellten ist immer wieder herrlich anzusehen, wenn ich das Luftgerät (wie nennt man das eigentlich?) an meinen Lenker halte.
Dann gehts raus ins Grüne...oder das, was irgendwann mal grün werden soll. Denn noch ist alles grau und braun, was die Massen an Fußgängern und Joggern am Kemnader See aber nicht zu stören scheint.
Radler hingegen sind noch recht selten zu sehen - vielleicht ist das auch ganz gut so, denn wieder einmal versucht eine merkbefreite Mutter, ihren drei Kindern das Inline-Skaten auf dem Radweg beizubringen. Aber darüber reg ich mich erst auf, wenns dort wirklich eng wird.
Sportlich reiß ich nach drei Monaten Winterpause natürlich noch keine Bäume aus, aber es geht ja erst wieder los. Spaß machts zumindest wie eh und je, und darauf kommts ja eigentlich an.
Noch fix für die Statistik: Der Fahrradcomputer steht zum Saisonbeginn bei 3.257 Kilometern. Und damit ich ein bißchen was vorhab, leg ich als Minimalziel für die Saison anderthalbtausend Kilometer fest. Sport frei 2009!
Die Saison beginnt früh, denn Petrus läßt schonmal hübsch die Sonne rausgucken. Die unvermeidliche Hausarbeit ist fix erledigt, und dann ab aufs Rad - es ist zwar noch ziemlich frisch, aber das bekommt man glücklicherweise mit einer zusätzlichen Lage Bekleidung in den Griff.
Das erste Ziel ist die Tankstelle, wo Reifen und Argumentationsverstärker auf fünfeinhalb Bar aufgepustet werden. Das Gesicht der Angestellten ist immer wieder herrlich anzusehen, wenn ich das Luftgerät (wie nennt man das eigentlich?) an meinen Lenker halte.
Dann gehts raus ins Grüne...oder das, was irgendwann mal grün werden soll. Denn noch ist alles grau und braun, was die Massen an Fußgängern und Joggern am Kemnader See aber nicht zu stören scheint.
Radler hingegen sind noch recht selten zu sehen - vielleicht ist das auch ganz gut so, denn wieder einmal versucht eine merkbefreite Mutter, ihren drei Kindern das Inline-Skaten auf dem Radweg beizubringen. Aber darüber reg ich mich erst auf, wenns dort wirklich eng wird.
Sportlich reiß ich nach drei Monaten Winterpause natürlich noch keine Bäume aus, aber es geht ja erst wieder los. Spaß machts zumindest wie eh und je, und darauf kommts ja eigentlich an.
Noch fix für die Statistik: Der Fahrradcomputer steht zum Saisonbeginn bei 3.257 Kilometern. Und damit ich ein bißchen was vorhab, leg ich als Minimalziel für die Saison anderthalbtausend Kilometer fest. Sport frei 2009!












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