26.10.2006: Bis die Oberschenkel glühen

Chemnitz - Totenstein - Limbach - A72 - Chursdorf - Burgstädt - Hartmannsdorf - Wittgensdorf - Hilbersdorf - Zeisigwald - Euba - Chemnitz (75km, Ø 24,8km/h)

Bild "tour2006-10-26.jpg" Der Wettermann hatte beschlossen, es noch einmal richtig warm werden zu lassen, das Radio sprach von 25 Grad. Also fix einen halben Tag Urlaub genommen, zum Mittag nach Hause und aufs Bike.
Von Anfang an gings recht zäh, was am heftigen Gegenwind gelegen haben könnte. Auch die Beine waren nicht in Hochform. Aber kaum, daß ich die Richtung änderte, segelte ich im Wind und kam verdammt flott voran. Richtig schön und topfeben ists übrigens auf einer halbfertigen Autobahn!
Naja, zur kompletten Runde um Chemnitz herum hats nicht gereicht, kurz vorm Adelsberg flehten die Beine um Gnade. Aber zumindest ging es nach Westen aus der Stadt raus, eine Runde über den Norden, um dann von Osten her wieder einzusegeln.
Fazit: Ziemlich heftige Runde, völlig unvorbereitet - meine Beine sind schmerzende Klumpen. Aber so ein Wetter muß man einfach nutzen!

19.10.2006: Dreißig!

Chemnitz - Chemnitztal - Wittgensdorf - B95 - Chemnitz (25km, Ø 30,5km/h)

Nachdem bereits der Smrk bezwungen und die Augustusburg rotpunkt erklommen war, fiel endlich auch die letzte Herausforderung des Jahres: Der dreißiger Schnitt. Das Chemnitztal raus ists noch recht eben und dadurch flott zu fahren, aber Wittgensdorf ist ein elend langer Schlauch bergauf. Wenn man dann oben am Kreisverkehr Wittgensdorf ankommt, beginnt das letzte echte Abenteuer dieser Menschheit: Die B95 stadteinwärts im Feierabendgewühl. Mut zur Lücke! So lassen sich auch außerorts Autos überholen. Als Lohn aller Anstrengungen stand dann am Ende ein Schnitt von 30,5 auf dem Tacho. Trotz Ampelstops und zugeschaltetem Dynamo!
Diese Sprintstrecke könnte sich neben der Hilbersdorf-Runde zur zweiten regelmäßigen Trainingsroute mausern. Nichts für zarte Gemüter!
Fazit: Alle Jahresziele erreicht - von mir aus kann der Winter kommen.

17.10.2006: Schnell und schmerzlos II

Chemnitz - Wüstenbrand - Totenstein - Chemnitz (32km, Ø 29,6km/h)

Bild "tour2006-10-12.jpg" Die gleiche Runde wie die Woche zuvor, nur schneller.
Fazit: Schneller. Aber das Maximalziel eines dreißiger Schnitts verfehlt. Ich schiebs auf die Ampeln in der Stadt ;)

12.10.2006: Schnell und schmerzlos

Chemnitz - Wüstenbrand - Totenstein - Chemnitz (32km, Ø 28km/h)

Einfach nur eine flinke Runde mit gutem Schnitt auf altbekannten Wegen. Merke: Im Oktober wirds abends schon ganz schön kalt.
Fazit: Nichts speaktakuläres, aber schon recht gut fürs Ego.

10.10.2006: Da hört der Spaß auf

Chemnitz - Klaffenbach - Chemnitz (28km, Ø 27km/h)

Es war nicht unbedingt warm, aber zumindest trocken, und leuchtend verabschiedete sich die untergehende Sonne vom Tag. Ideal, um noch eine kleine Solorunde einzulegen. Durch den Stadtpark Richtung Klaffenbach und dort am schönen Wasserschloß eine kleine Pause eingelegt. Weil's dann schon recht frisch und vor allem dunkel wurde, entschied ich mich für den direkten Weg zurück - Straße also. Ging auch flott voran...bis der lustige Gesell im Sharan meinte, mich hautnah überholen und weiter vorn nach rechts wegbremsen zu müssen. Lächeln, meine Devise in solchen Fällen. Lächeln und halt links vorbei, wenn er rechts zu macht. Was dann allerdings passierte, war nicht mehr spaßig, denn urplötzlich hatte ich eine geöffnete Fahrertür vor der Optik. Reflexgriff in die Eisen, Hinterrad geht hoch. Konnte einen Überschlag grad noch verhindern, dafür hat mir das Fahrrad bei der folgenden Abwärtsbewegung sehr unsanft die Pedale in die Hacke perforiert. Er geht mich an, ich soll mich auf den Radweg scheren, die Standardsprüche eben. Lustigerweise geht der Radweg da los, wo er rechts zugemacht hat.
Fazit: Einer mußte es ja mal übertreiben. Werd ihn wohl anzeigen - im Gegensatz zu meinem Bike hat sein Auto ein Kennzeichen. Und das habe ich mir notiert.

bis 27.09.2006: Runde um Runde

versch. Strecken (je ca. 30km)

Business as usual, würde ich sagen. Nichts sonderlich spektakuläres gibt es über die "kleinen Ründchen zwischendurch" zu berichten. Nach diversen Anläufen an der "Bitch" zwickte es allen ein wenig in den Beinen, und so ging es eher gemütlich rund um Chemnitz. Schön ist's zum Beispiel in Klaffenbach!
Fazit: Solange das Wetter mitspielt, wird gefahren. Egal wohin.

21.09.2006: Und ewig lockt die Burg...

Chemnitz - Augustusburg - Chemnitz (39km)

Nachdem ich meinen Sack von der Rodelbahn (liebevoll die "Bitch" getauft) bereits wieder mit heimgenommen hatte, wollten die Kollegen das auch tun. Die Ergebnisse waren durchwachsen: Zwei durften die Route auf ihrer Liste abhaken - die anderen scheiterten mehr oder weniger spektakulär. Ich glaube nun nach meinem zweiten Erfolg zu wissen, wie man es angeht.
Fazit: Bitch ain't bitchy any more - ich brauche neuen Stoff.

19.09.2006: Sack an der Burg aushängen

Chemnitz - Augustusburg - Chemnitz (39km)

Bild "tour2006-09-19.jpg" Ziel dieser Tour war einzig und allein das Erklimmen der Burg - ohne abzusteigen. Allerdings nicht auf der Straße, sondern von der Erdmannsdorfer Zschopaubrücke aus auf der "Rodelbahn", einem Waldweg mit bis zu 21% Steigung und (gerade an den steilsten Stellen) losem, schottrigem Untergrund. Von der Zschopau bis in den Burghof 222 gemessene Höhenmeter.
Mit diesem Anstieg hatte ich noch ein kleines Hühnchen zu rupfen, nachdem ich beim ersten Mal grandios scheiterte (und damit den sprichwörtlichen Sack einhängte).
Fazit: Rotpunkt geglückt, Sack wieder mit nach Hause genommen.

15.-17.09.2006: Sportlich in die Heimat

Chemnitz - Freiberg - Dresden (95km, Ø 22km/h)
Heidenau - Kleiner Zschand - Heidenau (70km)
Heidenau - Dresden - Freiberg - Chemnitz (93km, Ø 24,9km/h)

Bild "tour2006-09-15.jpg" Back to the roots, diesmal mit dem Rad. Der böige Südostwind machte die Fahrt nach Dresden zur Tortour, mit viel Kampf ging's trotzdem. Die samstägliche Runde durch die Sächsische Schweiz war im wahrsten Sinne des Wortes familiär und wenig hektisch. Und auch der Heimweg am Sonntag verlief streßfrei. Der immer noch teilweise heftige Südostwind leistete ganze Arbeit, diesmal in meinem Sinne. Der Windschatten diverser Busse trug zusätzlich zum guten Schnitt bei.
Fazit: Ganz am Ende noch Sportler versägt - Wiederholung der Tour ist in Planung.

23.-30.08.2006: Kids scheuchen in Böhmen

Dresden - Hřensko - Rumburk - Oybin - Frýdlant - Liberec - Česká Lípa - Děčín - Bielatal - Königstein - Dresden (530km)

Bild "tour2006-08-23.jpg" Das achttägige Fahrradferienlager "Böhmen per Bike" vom Dresdner Jugendverein "Roter Baum e.V." (roterbaum.de) führte in stetiger Berg- und Talfahrt durch Nordböhmens Wälder. Wir drei Betreuer hatten mit den vier Teilnehmern keine allzu großen disziplinarischen Sorgen, und so konnte man sich ganz entspannt dem Radeln widmen. Dummerweise mußte einer immer den Materialbus fahren, was die geradelte Strecke für mich halbierte. Zum Glück saß ich meist genau an Schlechtwettertagen im Bus... ;)
Fotos und ausführliche Berichte gibt es auf der extra eingerichteten Website bike.azett.com zu sehen.
Fazit: Landschaftlich, technisch und kulinarisch einfach herrlich. Wird mir wohl nächsten Sommer wieder passieren.

Zur Person

Portrait azett
Arvid Zimmermann, Jahrgang 1982, Sachse im Ruhrpott, Software-Entwickler, Radfahrer.

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